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Wasser- und Sumpfpflanzen
im Überblick:

- Froschbiss
- Rohrkolben
- Schilf
- Schwimmfarn
- Seerose
- Wasserknöterich
- Wasserminze
- Wassernuss

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sumpf-, Ufer und Wasserpflanzen für Teich und Garten

Wasser im eigenen Garten wirkt beruhigend und entspannend. Das gilt für stehendes Gewässer, wie ein Wasserbecken, einen Teich oder einen Sumpf, ebenso wie für ein fließendes Gewässer, wie einen Bachlauf oder einen kleinen Wasserfall. Das Wasser bringt zusätzliche Kühlung im Sommer und ist ein schöner Blickfang.

Das Besondere an diesen Gärten ist jedoch vor allem die abwechslungsreiche Flora und Fauna, die er zu bieten hat. Denn erst die Gehölze und Pflanzen, um und im Wasser verleihen ihm Leben und Ausdruck und bieten Schutz für Insekten, Vögel und Kleintiere.

Es empfiehlt sich etwa ein Drittel der Teichoberfläche zu bepflanzen. Dadurch kann das Algenwachstum gehemmt werden und die Pflanzen bieten ausreichende Beschattung für die im Wasser lebenden Lebewesen.

Fast alle Wasserpflanzen gedeihen am besten in voller Sonne, schon alleine deshalb sollte das Gewässer nicht im vollen Schatten liegen.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Pflege

Wer sich für einen wasserreichen Garten entscheidet, sollte sich darüber im Klaren sein, dass dieser nicht unbedingt pflegeleicht ist. Während sich ein großer Teich größtenteils selbst regeneriert, benötigt ein kleiner wesentlich mehr Pflege.

Das wohl größte Problem sind Schlamm und Algen. Eine durch abgestorbene Pflanzenreste, Fischfutter und Fischkot gebildete Schlammschicht trübt das Wasser und ist der ideale Nährboden für Algen. Das Gewässer sollte regelmäßig von Laub und andere abgestorbenen Pflanzenteilen befreit werden. Mittels eines Schlammsaugers lassen sich die meisten Teiche heutzutage unproblematisch reinigen.

Für die Pflanzung und Teilung bietet sich das Frühjahr an, wenn das Pflanzenwachstum beginnt.

Schwimmpflanzen

Schwimmpflanzen sind freischwimmende Wasserpflanzen, von denen lediglich Blätter oder Blüten oberhalb der Wasseroberfläche zu sehen sind. Sie sind nicht mit dem Boden verwurzelt und wechseln deswegen ihre Position im Wasser regelmäßig. Schwimmfarn, Wasserhyazinthe, Wassernuss, Froschbiss und Wasserlinse sind die bekanntesten Vertreter.

Bodenhaftende Wasserpflanzen

Diese Wasserpflanzen sind im Boden fest verwurzelt und befinden sich entweder komplett unter Wasser, wie Seegrasgewächse oder Wasserpest, oder nur teilweise, wie Seerosen. Die Seerosen  gehören wohl zu den beeindruckendsten  Wasserpflanzen und sind wegen ihrer farbenprächtigen, eleganten Blüten besonders beliebt. Jedoch wuchern sie auch sehr stark und sollten in kleinen Teichen besser in Pflanzkörben ausgesetzt werden. Auch die  Wasserpest wuchert sehr schnell, kann jedoch leicht abgefischt werden, wenn sie überhand nimmt.

 

 

 

Uferpflanzen

Uferpflanzen werden an den Rand von Gewässern gepflanzt. Sie vertragen etwa 15 – 30 cm Wasser über ihren Wurzeln. Schilf, Rohrkolben, Binsen oder Iris breiten sich sehr stark aus. Bei kleineren Teichen sollte man auf schwachwüchsigere Arten, wie Kleiner Rohrkolben,  zurückgreifen oder die Uferpflanzen mit Pflanzkörben einsetzen. Auch Wasserknöterich, Kalmus, Wasserminze, Pfeilkraut und Zungenhahnenfuß sind für die Uferzone bestens geeignet.

Sumpfpflanzen

Sumpfpflanzen gedeihen bis zu einer Wassertiefe von etwa 10 cm, kommen jedoch auch gut damit zu Recht, wenn der Boden wochen- oder monatelang gar nicht mit Wasser bedeckt, sondern nur feucht ist.

Froschlöffel, Blumenbinse, Tannenwedel, Fieberklee und Gauklerblume gedeihen hervorragend in der Feuchtzone, teilweise sogar in der Flachwasserzone, und schaffen einen harmonischen Übergang vom Gewässer zur restlichen Gartenlandschaft.

 

 

 

Repositionspflanzen

Diese Pflanzen halten mit ihren tiefreichenden Wurzeln den Untergrund fest, filtern Schadstoffe aus dem Wasser und reichern es mit Sauerstoff an. Dies kommt vor allem der Wasserqualität und den in dem Gewässer lebenden Fischen zu Gute. Wasserminze, Wollgras, Sumpfdotterblume, Wasserschwertlilie und Blumenbinse besitzen diese wichtigen Eigenschaften und werden vor allem für die Renaturierung von Schwimmteichen oder Bachläufen benötigt.