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Pflanzenvermehrung - Methoden -Samen, Stecklinge, Ableger, Teilung,  Pfropfen

Samen

Die Anzucht aus Samen ist die leichteste Methode, um Pflanzen zu vermehren. Bei Pflanzensamen aus dem Garten können sich die Eigenschaften von denen der Mutterpflanze unterscheiden. Verwendet man hingegen gekaufte Samen, kannman davon ausgehen, dass die Nachkömmlinge sich so entwickeln, wie auf dem Bild der Verpackung angegeben.

Manche Samen können direkt ins Freiland ausgesät werden, andere müssen unter einer Abdeckung oder im Haus vorgezogen werden und können bei entsprechenden Temperaturen ausgepflanzt werden. Bei manchen Gemüse- und Salatsorten ist es möglich über mehrere Wochen auszusäen, wodurch sich die Ernteperiode verlängern lässt.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Stecklinge

Hier gibt es unterschiedliche Pflanzenteile, die für die Vermehrung genutzt werden können. Beispielsweise die Stängel als grundständige oder Grünstecklinge, aber auch aus halbreifem oder reifem Holz lassen sich Stecklinge ziehen. Außerdem gibt es Blattstecklinge aus dem Blattstängel, der Blattrippe oder einem Blattteilstück oder die Wurzelstecklinge. Mit Ausnahme der Blüte ist also im Grund fast jedes Pflanzenteilstück als Steckling verwendbar. 

Ableger

Bei dieser Vermehrungsmethode bilden sich an Trieben, Ranken oder Zweigen der Mutterpflanze Wurzeln. Erst wenn dieses ausreichend ausgeprägt sind, werden sie von der Mutterpflanze getrennt. Diese Methode ist sehr schonend für die Mutterpflanze, da ihr keinerlei Schäden zugeführt werden.

Kletterpflanzen und Gehölze lassen sich so sehr einfach vermehren.

Teilung

Mehrjährige, krautige Stauden eignen sich für die Vermehrung durch Teilung. Hierbei wird die Pflanze vollständig ausgegraben und anschließend auseinandergebrochen, geschnitten oder mit einem Spaten geteilt. Jedes Teilstück muss bewurzelt sein, damit es anwachsen kann.

Diese Methode hat neben der Pflanzenvermehrung den Vorteil, dass die Mutterpflanze verjüngt wird, so dass sie in der Mitte nicht verfilzt.

 

 

 

 

 

 

Pfropfen

Beim Pfropfen werden Teile von zwei Pflanze miteinander verbunden. Dadurch lassen sich bestimmte  Eigenschaften beeinflussen, wie beispielsweise die Wuchshöhe von Obstbäumen. Hierbei wird ein Edelreis auf eine Unterlage gepfropft. Zu den bekanntesten Pfropftechniken gehören die Okulation und das Anplatten. Hierfür muss man jedoch bereits über gewisse gärtnerische Fähigkeiten und Kenntnisse verfügen, um zu wissen, welche Pflanzen zusammenpassen und wie die Schnittflächen gut zusammenwachsen.