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Unkraut im Garten
im Überblick:

- Unkräuter
- Unkrautbekämpfung

 

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Unkraut

Als Unkraut werden Gartenpflanzen bezeichnet, die nicht gezielt gesät oder gepflanzt wurden, sondern als unerwünschte Begleitvegetation zu den angebauten Zier- und Nutzpflanzen auftreten. Hierzu gehören nicht nur Wildpflanzen, sondern auch an dieser Stelle nicht gewünschte Kulturpflanzen, die spontan wachsen.

Unkraut ist äußerst robust, wuchsfreudig und anpassungsfähig. Es hat ein rasantes Wachstum und gedeiht selbst unter den ungünstigsten Bedingungen im Garten.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Samenunkräuter sind gewöhnlich einjährig, bilden jedoch während dieser Vegetationsperiode eine Vielzahl von Samen, durch die sie sich sehr stark verbreiten. Ein einzelnes Ackerunkraut kann bis 100.000 Samen entwickeln. Diese Samen können mehrere Jahrzehnte im Boden überdauern, bis sie wieder an die Oberfläche gelangen und beginnen zu keimen.

Dauer- oder Wurzelunkräuter sind eher selten, dafür aber äußerst hartnäckig. Hahnenfuß und Kriechender Günsel wuchern mit ihren Ausläufer rasch alles zu. Mit einem tiefen, stark verzweigten Wurzelsystem krallen sich Distel und Quecke im Boden fest. Winde und Löwenzahn besitzen eine lange Pfahlwurzel.

 

Nachteile

Unkraut wird vor allem in Blumenbeeten und Mischrabatten als optisch unschön empfunden.

Sie konkurrieren mit den angepflanzten Zier- und Nutzpflanzen um Licht, Nährstoffe, Wasser und Luft. Die Kulturpflanzen werden dadurch stark in ihrem Wachstum behindert und Nutzpflanzen erzielen geringere Erträge.

Darüber hinaus dienen Unkrautpflanzen zahlreichen Schädlingen als Futter- und Wirtspflanze. Sie geben ihnen Nahrung und Schutz. Viele Krankheitserreger nutzen Unkräuter als Zwischenwirt.

 

Vorteile

Jedoch haben Unkräuter auch einige wenige Vorteil. Sie sind ein wertvoller Anzeiger der Bodenqualität und des Kleinklimas.

Wurzelunkräuter, wie Giersch, lockern mit ihren Wurzeln den Boden und verbessern dadurch die Bodenstruktur. Einige Unkräuter können als Küchen- und Heilkräuter verwendet werden. Hierzu gehören u.a. Kamille oder Ackerschachtelhalm.