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Steinbrechgewächse
im Überblick:

- Bergenie
- Purpurglöckchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Steinbrechgewächse für den Garten

Steinbrechgewächse sind eine Familie innerhalb der Pflanzenordnung der Steinbrechartigen.

Die krautigen Pflanzen können einjährig oder zweijährig sein, meistens sind sie jedoch ausdauernd. Viele Arten sind sukkulent, das bedeutet, dass sie durch fleischige Blätter und Stängel in der Lage sind, Wasser zu speichern und somit auch anhaltender Trockenheit zu trotzen.

Die meist fünfzähligen Blüten stehen endständig je nach Sorte einzeln oder in Rispen, Ähren oder Trauben zusammen. Aus ihnen entwickeln sich Balg- oder Kapselfrüchte, die ölhaltige Samen enthalten.

Einige Steinbrechgewächse eignen sich als Zierpflanze für das Staudenbeet oder den Gehölzrand im Garten. Sie passen beispielweise hervorragend in den Steingarten. Polsterbildende Arten können als Bodendecker verwendet werden. Im Winter wirken vor allem die immergrünen Sorten besonders zierend. Manche können als Schnittblume für die Vase oder für bunte Sommerblumensträuße dienen.

Wurzeln, Blüten und Blätter einiger Steinbrechgewächse werden in  der Naturheilkunde angewendet. Die grünen Pflanzenteile können bei manchen Arten auch roh oder gegart verzehrt werden und liefern viel Vitamin C.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Arten / Gattungen

Steinbrech ist eine Gattung, die mehr als 400 Arten umfasst. Die meist ausdauernden, krautigen Pflanzen sind häufig sukkulent. Die Blüten sind meist fünfzählig und stehen in Rispen oder Trauben zusammen. Aus ihnen entwickeln sich Kapselfrüchte mit Samen.

Eine mit etwa 60 Arten etwas kleinere Pflanzgattung innerhalb der Steinbrechgewächse sind die Milzkräuter. Sie werden meist nicht höher als 20 cm. Sie mögen vor allem die feuchten Böden in der Nähe von Bächen oder Teichen, aber auch in Gebirgsschluchten sind sie in freier Natur zu finden. Ihren Namen verdanken sie ihrer Blattform, die an die Form der Milz erinnert.

Die Prachtspiere oder Astilbe ist eine ausdauernde Pflanze, die bis zu 1,5 m hoch werden kann. Durch ihre mehrfach gefiederten Blätter wirken Prachtspieren trotz ihrer Größe oft leicht und feingliedrig. Die zahlreichen, kleinen Einzelblüten stehen endständig in großen, federartigen Rispen zusammen. Sie blühen selbst in den problematischen Bereichen des Gartens, im Halbschatten. Darüber hinaus sind sie robust und pflegeleicht.

Das Purpurglöckchen ist eine ausdauernde, krautige Staude mit zierlichen, glockenförmigen Blüten. Es hat einen buschigen Wuchs, bildet teppichartige Polster und kann zwischen 30 und 90 cm hoch werden.