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Die Blumen
im Überblick:

- Bartnelke
- Gänseblümchen
- Kornblume
- Lupine
- Männertreu
- Papierknöpfchen
- Ringelblume
- Rosen
- Schleierkraut
- Schmuckkörbchen
- Strohblume
- Vergissmeinnicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein- und zweijährige Sommerblumen

Wie der Name schon vermuten lässt, beschränkt sich der Lebenszyklus der einjährigen Pflanzen auf höchstens ein Jahr, eher wohl eine Vegetationsperiode. Sie werden im Frühjahr ausgesät, blühen im Sommer, bilden Samen und sterben spätestens nach den ersten Frösten im Herbst ab. Die bekanntesten Vertreter sind Studentenblume, Ringelblume, Kornblume, Kapkörbchen, Rittersporn, Sonnenblume, Lupine, Männertreu und Mittagsblume.

Zweijährige Blumen werden im Sommer ausgesät, bilden erstmal nur Wurzeln und Blattrosetten und blühen dann im zweiten Sommer. Nach der Samenreife sterben auch sie ab. Zu ihnen gehören beispielsweise Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht, Schmuckkörbchen, Gänseblümchen, Fingerhut und Bartnelke.

Mit ein- und zweijährigen Sommerblumen lassen sich Lücken in den Blumenbeeten und Rabatten besonders schnell und wirksam auffüllen. Sie verlängern die Blüteperioden im Garten. Man kann mit Ein- und Zweijährigen die Blumenbeete ohne größeren Aufwand jedes Jahr etwas umgestalten. Auch einen neu angelegten Garten kann man mit ihnen zum Blühen zu bringen. Wo Bäume, Sträucher und Stauden erst noch heranwachsen müssen, blühen die einjährigen Sommerblumen in voller Pracht bereits im ersten Jahr.

Sommerblumen lassen sich mit mehrjährigen Stauden wunderbar kombinieren. Im Team sorgen sie für ausgeglichene Bodenverhältnisse und einen besseren Insektenschutz.

Der einzige Nachteil sie müssen jedes Jahr neu ausgesät werden. Es sei denn man wählt Sorten, die sich selbst aussäen.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Pflanzung und Pflege

Sommerblumen sind sehr pflegeleicht und die meisten Sorten selbst für Gartenanfänger geeignet. Sie lassen sich ganz leicht aussäen, entweder bereits im zeitigen Frühjahr auf der Fensterbank oder im späten Frühjahr direkt ins Freiland.

Oder man kauft vorgezogene Jungpflanzen. Die gibt es im Handel bereits ab dem zeitigen Frühjahr. Da die meisten dieser Pflanzen, vor allem die Balkonpflanzen, jedoch nicht frostbeständig sind, sollten sie erst nach den Eisheiligen, Mitte Mai, wenn die größte Frostgefahr vorüber ist, ausgepflanzt werden. Primeln, Stiefmütterchen und Hornveilchen können bereits vorher gepflanzt werden. Sie halten den Frösten im zeitigen  Frühjahr stand.

Damit Sommerblumen möglichst lange blühen, sollten sie neben einem Langzeitdünger regelmäßig Flüssigdünger erhalten.

Es ist sehr  wichtig Verblühtes umgehend zu entfernen, damit die Kraft nicht für die Samen- sondern für die Blütenbildung aufgewendet wird. Ist jedoch der Samen erwünscht, lässt man einfach ein paar Blütenstände ausreifen. Auch vergilbte Blätter und abgestorbene Pflanzenteile sollten entfernt werden, starker Schädlingsbefall bekämpft.

Spontane Aussaat

Einige Sorten säen sich auch ganz leicht selbst aus. Fingerhut, Mohn, Salbei, Stiefmütterchen, Hornveilchen, Ringel- oder Kornblume können beispielsweise im darauffolgenden Jahr spontan durch Selbstaussaat im Garten wieder erscheinen. 

Balkonblumen

Leberbalsam, Fleißiges Lieschen, Lobelie, Eisenkraut, Geranie, Petunie oder Fuchsie sind typische Balkonpflanzen. Sie eignen sich wegen ihrer langen Blütezeit besonders für Balkonkästen oder Kübel. Auch wenn einige von ihnen eigentlich gar keine Einjährigen sind, werden sie doch oft so gehandelt, weil sie die Winter hierzulande im Freien nicht überstehen und eine Überwinterung aufwendiger und teuer wäre als die Pflänzchen jedes Jahr neu zu kaufen. Grundsätzlich lassen sich mit den richtigen Pflegemaßnahmen und dem richtigen Winterquartier Blumen, wie Geranie oder Fuchsie, über den Winter bringen, denn sie zählen zu den mehrjährigen, nicht winterharten Stauden.

 

 

 

Schnittblumen

Viele Sommerblumen sind für die Vase bestens geeignet. Mit Ringelblume, Schmuckkörbchen, Wicke, Kornblume, Samtblume, Schleierkraut, Rittersporn und Sommeraster kann man sich den Sommer ins Haus holen.

Trockenblumen

Strohblume, Sonnenflügel, Papierknöpfchen und Muschelblume eignen sich sehr gut als Trockenblumen. Sie werden am besten an einem warmen, trockenen Tag geerntet und mit der Blüte nach unten an einen trockenen, dunklen Platz gehangen.

 

 

 

Kletterpflanzen

Durch ihr schnelles Wachstum sind Sommerblumen auch als Kletterpflanzen besonders beliebt. Hinter Kapuzinerkresse, Winde, Schwarzäugige Susanne oder Edelwicke kann man innerhalb kürzester Zeit kahle Mauern, Hauswände oder Zäune verstecken. Aber Vorsicht einiger dieser Blumen säen sich sehr schnell selber aus.