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Beliebte Schnittblumen
im Überblick:

- Bartnelken
- Gladiolen
- Hyazinthen
- Lilien
- Malven
- Margeriten
- Pfingstrosen
- Phlox
- Rosen
- Schleierkraut
- Sonnenblumen
- Tränendes Herz
- Tulpen
- Vergissmeinnicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schnittblumen

Viele Stauden, Sommerblumen, Knollen- und Zwiebelgewächse, aber auch einige Blütengehölze eignen sich nicht nur für Blumenbeete und Pflanzkübel sondern auch als Schnittblume für die Vase. Sie werden gern für Blumensträuße, -kränze oder -gestecke verwendet. Man verschenkt sie vor allem zu besonderen Anlässen, wie Geburtstag, Valentinstag, Muttertag oder als Mitbringsel. Und auch in der Hochzeits- und Trauerfloristik werden Schnittblumen oft verarbeitet. Frische, duftende Frühlingssträuße, bunte Sommersträuße oder auch mal Ton in Ton, mit oder ohne Beiwerk oder auch mal eine einzelne Blume, wie eine Rose mit etwas Schleierkraut. Die Gestaltung mit Blumen kann sehr vielfältig sein.  In eine mit Wasser befüllte flache Schale kann man beispielweise einfach ein paar zauberhafte Blütenköpfe legen.

Deutschland ist der weltweit größte Importeur für Schnittblumen und auch im heimischen Garten werden sie häufig gepflanzt oder gesät.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Arten

Schnittblumen zeichnen sich durch schöne, farbenprächtige oder auch duftende Blüten aus. Die wohl beliebteste und am meisten in Blumensträußen vertretene Schnittblume ist die Königin der Blumen, die Rose. Sie ist erhältlich als  üppiger Rosenstrauß, als einzelne Rose oder kombiniert mit anderen Schnittblumen. Aber auch Tulpen, Nelken, Gerbera und Chrysanthemen werden besonders gern für die Vase verwendet. Hyazinthe, Freesie, Pfingstrose, Phlox und Tulpe verströmen einen angenehmen Duft im Haus.

Die Narzissen, auch als Osterglocken bekannt, sind die typischen Schnittblumen zur Osterzeit. Allerdings sollten sie in den ersten 24 Stunden nach dem Schneiden nicht mit anderen Blumen in einer Vase aufbewahrt werden, da der von ihnen abgesonderte Schleim die Leitungsbahnen der anderen Pflanzen verstopft. Nach dem Ausschleimen können sie jedoch auch mit anderen Blumen zu Sträußen kombiniert werden.

Tulpen in den unterschiedlichsten Farben bringen den Frühling ins Haus und die Sonnenblume den strahlenden Sommer. Lilie, Gladiole, Calla und Orchidee sind wegen ihrer ausdrucksstarken Blüten so begehrt und in jedem Strauß ein Hingucker. Darüber hinaus sind sie lange haltbar.

Als Beiwerk in Blumensträußen sind Ziergras, Ziergemüse und Zierkraut sehr beleibt. Schleierkraut, Zierspargel und Aralienblätter sehen besonders dekorativ aus.

 

Haltbarkeit

Schnittblumen haben in der Regel eine Haltbarkeit von 2 Tage bis 2 Wochen. Dies ist stark abhängig von der Blumensorte, den Standortbedingungen und der Pflege.

Bei Schnittblumen aus dem heimischen sollte man auf die richtige Schnittreife achten. Bei den meisten Blumen ist der Zeitpunkt ideal, wenn die Blüten bereits Farbe zeigen und sich gerade beginnen zu öffnen. Sonnenblumen, Astern, Nelken und Chrysanthemen, sollten hingegen schon fast voll erblüht sein.

 

 

 

Bewährt hat sich das Schneiden am frühen Morgen, wenn die Pflanze am Tag zuvor gut bewässert wurde. In der Mittagszeit an heißen Sommertagen sollte man das Schneiden der Blumen unbedingt vermeiden. Denn dann ist der Verdunstungsverlust am größten und man wird keine lange Freude an ihnen haben.

Den Blütenstiel mit einem scharfen, sauberen Messer schräg anschneiden und schnellstmöglich ins Wasser stellen. Damit die Schnittstellen nicht austrocknen und dadurch die Wasser- und Nährstoffzufuhr behindert wird. Vergissmeinnicht und Malve sind besonders trockenheitsempfindlich, auch bei nur kurzfristigem Wasserverlust. Der schräge Schnitt dient der Vergrößerung der Wasser- und Nährstoffaufnahmestelle. Ideal als Blumenvasenwasser ist abgestandenes, lauwarmes Wasser, das möglichst kalkarm ist.

Um die Verdunstung so gering wie möglich zu halten, sollte man die Blätter auf die man verzichten kann, oder zumindest das untere Drittel entfernen. Auf jeden Fall darauf achten, dass keine Blätter ins Blumenwasser hängen, denn dadurch würden die Fäulnisprozesse beschleunigt werden.

Die Blumen am besten dort aufstellen, wo sie nicht der direkten Sonne, Zug- oder Heizungsluft ausgesetzt sind.

 

 

 

Um den Bakterienbefall möglichst gering zu halten, sollte man das Blumenvasenwasser alle zwei Tage erneuern. Auch den Schnitt sollte man regelmäßig erneuern, da sich an der Schnittstelle Bakterien ansiedeln.

Weniger häufig gewechselt werden, muss das Vasenwasser, wenn man ihm Frischhaltemittel für Schnittblumen beimischt.