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Schmetterlingsblütler
im Überblick:

- Ginster
- Lupine

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schmetterlingsblütler im Garten

Die Schmetterlingsblütler bilden eine Unterfamilie der Hülsenfrüchte, welche wiederum für unsere Ernährung eine Rolle spielen.

Auf Grund der vielen verschiedenen Arten innerhalb dieser Unterfamilie fallen die Merkmale, wie Formen und Farben der Blüten und Blätter auch sehr unterschiedlich aus. Es gibt nur wenige Gemeinsamkeiten.

Schmetterlingsblütler können einjährig, zweijährig oder ausdauernd sein, verholzend oder krautig, kletternd oder mit aufrechtem Wuchs.

Charakteristisch sind die fünfzähligen Blüten. Von den fünf Kronblättern ist das obere in der Mitte, die Fahne, nach oben gebogen. Sie schützt die anderen Kronblätter vor Wind und Regen. Die zwei seitlichen werden als Flügel bezeichnet. Und die zwei unteren Kronblätter sind so miteinander verwachsen, dass sie eine Röhre bilden, das Schiffchen.

Nach der Blütezeit entwickeln sich aus den verwelkten Blütenständen Hülsen, die sich an der Naht öffnen, sobald die Samenreife erreicht ist. Die Samen besitzen oftmals einen hohen Fett- und Eiweißgehalt. Bei einigen Sorten sind die Samen genießbar und werden als Gemüse zubereitet.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Wegen ihrer Knöllchenbakterien spielen Schmetterlingsblütler für ein ausgeglichenes Ökosystem eine wichtige Rolle und werden in der Landwirtschaft zur Gründüngung verwendet. Denn die Knöllchenbakterien sind in der Lage, Stickstoff aus der Bodenluft in eine für die Nutzpflanzen verfügbare Form umzuwandeln. Besonders geeignet sind Pflanzen, wie Lupine, Hornklee oder Wicke. Sie werden oftmals auch als Futtermittel für Tier verwendet.

Die zu den Hülsenfrüchten zählenden Bohnen, Erbsen, Kichererbse und  Linsen werden wegen ihrer nährstoffreichen Samen als Gemüse angebaut. Soja und Erdnuss werden für die Ölgewinnung genutzt. Einige Schmetterlingsblütengewächse finden in der Heilkunde Anwendung.

Manche Sorten werden als Zierpflanze im Garten kultiviert und können beispielweise zum Begrünen von Zäunen oder als Balkonbepflanzung dienen.

Arten / Gattungen

Die Erbse ist eine einjährige, krautige Rankpflanze, die bis zu 3 m hoch werden kann. Sie wird wegen ihrer kohlenhydratreichen Samen vor allem als Gemüse angebaut. Sie besitzt eine bis zu 1 m lange Wurzel. Im Mai oder Juni erscheinen die Schmetterlingsblüten in Weiß, Blasslila oder Purpur. Aus ihnen entwickeln sich  die Hülsenfrüchte, die die Samen enthalten. Erntezeit der Erbsen ist von Juni bis Juli.

 

 

 

Die Duft- oder Gartenwicke ist eine einjährige, blühfreudige Kletterpflanze. Sie passt sehr schön in Bauerngärten und eignet sich für Balkonkästen oder Pflanzkübel. Mit Rankhilfe klettern die Wicken bis zu 1,5 m hoch. In Balkonkästen oder großen Hängeampeln erhalten sie einen wunderschönen überhängenden Wuchs. Die Blüten erscheinen im Sommer in Trauben. Sie blühen in den unterschiedlichsten Farbtönen und duften angenehm.

Blauregen ist eine besonders rasch wachsende Kletterpflanze mit verholzten Stängeln. Wuchshöhen von über 10 oder 20 m sind für sie kein Problem. Die auffälligen großen Blütentrauben erscheinen im Frühjahr und meistens im Sommer ein zweites Mal. Die Blüten sind blau oder weiß. Blauregen eignet sich zum Begrünen von Mauern, Zäunen oder Pergolen. Allerdings müssen die Rankgerüste sehr stabil sein. Denn im Laufe der Jahre erreicht die Pflanze ein beachtliches Gewicht. Sämtliche Pflanzenteile sind schwach giftig.

Die Lupine hat einen aufrechten und horstartigen Wuchs und wird zwischen 50 cm und 1,2 m hoch. Die Schmetterlingsblüten sitzen endständig an den aufrechten Stängeln in walzenförmigen Trauben oder Blütenkerzen zusammen und verströmen einen leichten Duft. Wegen der farbenprächtigen Blütenstände ist die Lupine eine beliebte Prachtstaude für Sommerblumenbeete und Staudenrabatten. Wegen ihrer bodenverbessernden Fähigkeiten wird sie auch als Gründüngerpflanze angebaut. Die Samen der Lupine sind giftig.