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Gartengestaltung - Spielgeräte im Garten

Schaukel

Eine Schaukel bietet dem Kind die Gelegenheit seinen natürlichen Bewegungsdrang auszuleben und seine Koordinationsfähigkeit zu fördern

Planen Sie ausreichen Platz für die Schaukel ein und unterschätzen Sie nicht den Radius, den die Schaukel beim Benutzen einnimmt. Darüber hinaus sollte auch noch Platz zum Anschubsen und Abspringen vorhanden sein.

Als Unterlage für den Sitzbereich der Schaukel eignet sich weiches Material, wie Fallschutzmatten oder Rindenmulch. Rasen oder eine dicke Schicht Sand tut es aber auch. In jedem Fall vermieden werden sollten Pflastersteine, Gehwegplatten oder ähnliches. Die Verletzungsgefahr wäre doch zu groß.

 

 

 

 

Kaufen

Achten Sie beim Kauf einer Schaukel auf Qualität und Sicherheit. Sie sollte unbedingt ein TÜV-Siegel besitzen.

Berücksichtigen Sie das zulässige Gewicht. Nicht selten schaukelt auch mal der ein oder andere Erwachsene gerne mit.

Die Konstruktionen sind in der Regel aus Holz oder pulverbeschichtetem Metall. Schaukeln aus Holz fügen sich harmonischer in das Gartenbild ein. Sehen Sie sich jedoch darüber im Klaren, dass das Holz regelmäßige Pflege benötigt. Achten Sie auf splitterfreies und imprägniertes Holz.

Schaukeln aus Metall sind äußerst witterungsbeständig und langlebig. Sie lassen sich leicht auf- und auch wieder auseinanderbauen. Im Sommer können sich die Metallteile jedoch sehr stark aufheizen. Die Beschichtung muss regelmäßig überprüft und ggf. ausgebessert werden, damit das Metall nicht rostet.

Die Seile der Schaukel müssen reißfest sein und der Schaukelsitz stabil und bequem.

 

 

 

Selber bauen

Da eine Schaukel großen Beanspruchungen standhalten muss, erfordert der Bau einer Schaukel ein gewisses Maß an handwerklichem Geschick.

Man kann eine einfache Variante aus 2 Paar langen Kanthölzern bauen. Aus je einem langen Kantholzpaar und einem kurzen Kantholz wird ein Dreieck gebildet. Die kurze Seite bildet den Fuß, der später in der Erde verschwinden wird. Um die Fußenden vor Feuchtigkeit und Fäulnis zu schützen, können sie mit Baustahlgewebe umwickelt werden. An der Dreiecksspitze, dort wo die zwei langen Hölzer aufeinander treffen, muss die Form des später darüberzulegenden Querholzes ausgesägt werden. Dieses Querholz wird mit Schraubbolzen, Zinkblech und Flacheisen an den langen Kanthölzern festgeschraubt. An das Querholz werden die Aufhängungen geschraubt. Sie werden mit Schlüsselschrauben oder Gewindebolzen, die durch das Querholz gehen und auf der Rückseite festgeschraubt werden, befestigt. Zum Schluss werden zwei Gräben von mindestens 70 cm Tiefe ausgehoben. Den Untergrund ebenen und festigen. Die Konstruktion in den Graben stellen und mit einer Wasserwaage ins Lot bringen. Die Gräben schichtweise mit groben Steinen und Erde auffüllen und festigen.

Für eine Schaukel mit Betonfundament müssen zwei Löcher von 40 x 40 cm  60 cm tief gegraben werden. In die Ecken der Löcher kommen mit etwa 3 cm Abstand zum Rand je vier stabile Baustahleisen. Als Pfosten können zwei Kant- oder Rundhölzer verwendet werden. Am unteren Ende werden U-förmige Flacheisen befestigt und einbetoniert. Am oberen Teil wird ein Querholz darüber gelegt, das je nach Form mittels je eines Rundeisens oder eines U-förmigen Flacheisens am Pfosten befestigt wird.

Wer einen Baum mit einem stabilen Ast hat, kann sich den ganzen Aufwand sparen und die Schaukel einfach an dem Ast anbringen. Vorher jedoch die Stabilität des Astes ausreichend testen.

 

 

 

Schaukel-2

Sitzfläche

Als Sitzfläche kann ein ausreichend breites Holzbrett dienen oder ein alter Traktorreifen. Achten Sie darauf, dass sich keine spitzen Ecken, Kanten oder Splitter daran befinden. 

Besser ist es jedoch gleich eine fertige Schaukel aus dem Handel zu besorgen. Sie sind nicht teuer und erfüllen die Sicherheitskriterien. Sie sind häufig aus Holz oder Kunststoff, manchmal auch aus Gummi.

Da gibt es Babyschaukeln für die ganz Kleinen. Hier sind die Kinder durch eine Schale und Gurte so gesichert, dass sie weder herausrutschen noch herunterfallen können.

Hat das Kind genug Kraft, um sich mit den Armen an den Seilen selbst festzuhalten, kann man auf eine Brettschaukel umsteigen. Diese besteht lediglich aus einem Sitzbrett. Dadurch können die Kinder mit den Beinen und einer ausladenden Oberkörperbewegung ordentlich selber Schwung holen. 

Eine etwas größere Herausforderung sind Tellerschaukeln, denn hierfür benötigen die Kinder einen guten Gleichgewichtssinn und ausreichend Kraft in den Armen. Sie bestehen aus einem Teller aus Kunststoff oder Gummi. Das Seil befindet sich in der Mitte des Tellers und die Kinder können darauf wahlweise sitzen oder stehen.