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Rose
Gartenarbeiten - Rosenpflege - Rosen im Garten pflegen

Frühjahr

Sobald die Frostgefahr vorüber ist, kann der Winterschutz entfernt werden. Dies sollte an einem bewölkten Tag geschehen, denn nach der langen Winterpause  reagiert die Rose sehr empfindlich auf die Sonne und die plötzliche Wärme. Sofern sich noch verwelkte Blätter oder Hagebutten am Strauch befinden, sollten diese entfernt werden, um die Entstehung von Krankheiten zu vermeiden.

Vor dem Austrieb kann die Rosen mit Kompost, organischem oder mineralischem Dünger versorgt werden. Leicht in den Boden einarbeiten und anschließend reichlich gießen. Zum Frühjahrsende kann nochmals ein spezieller Rosendünger gegeben werden. Rosen in Kübeln oder Kästen werden während der Vegetationsphase etwa einmal im Monat mit Flüssigdünger versorgt.
 

 

 

 


Damit sich bei Neupflanzungen die Wurzeln gut ausbilden können, sollten diese im ersten Pflanzjahr noch nicht gedüngt werden.

Die Blütezeit der Forsythie ist der richtige Zeitpunkt, um den Hauptschnitt an den meisten Rosen durchzuführen. Auf Grund der Artenvielfalt ist das Rosenschneiden eine Wissenschaft für sich. Wie stark zurückgeschnitten werden muss, hängt von der Sorte ab. Die öfterblühenden Rosen blühen an den einjährigen Trieben und müssen deshalb im Frühjahr kräftig zurückgeschnitten werden. Einmalblühende Rosen bekommen ihre Blüten am Vorjahrestrieb. Aus diesem Grunde werden sie im Frühjahr nur mäßig zurückgeschnitten.

Welche Schnittmaßnahmen für welche Rosen geeignet sind finden Sie HIER.

 


 

 

Grundsätzlich werden bei allen Rosensorten abgestorbene und erfrorene Triebe bis ins frische Grün abgeschnitten. Auch schwache Triebe werden am Triebansatz entfernt. Bei Rosenstämmchen werden die Triebe radikal gekürzt, damit die Krone in Form bleibt. Buschrosen werden um etwa die Hälfte gekürzt.

Der Schnitt sollte knapp über einer nach außenstehenden gesunden Knospe schräg angesetzt werden. So lässt sich vermeiden, dass die Rose nach innen wächst, die Triebe sich gegenseitig das Licht nehmen und Pilzbefall durch schlechtere Durchlüftung entsteht.

Wildtriebe werden möglich weit unten an der Basis abgerissen.

Das Schnittgut sowie Verblühtes und Verwelktes sollte regelmäßig und gründlich von den Beeten entfernt werden, um die Rose vor Rosenrost und Echtem Mehltau zu schützen.

Bei frostfreien Böden können bereits im zeitigen Frühjahr neue Rosen gepflanzt werden. Der Standort sollte sonnigen bis halbschattigen und ohne Staunässe sein. Ein frisches Lüftchen hin und wieder bekommt ihr besser als stehende Hitze. Tiefgründiger, durchlässiger und vor allem nährstoffreicher Boden wird bevorzugt.

In den anschließenden Wochen sollte gut bewässert werden, damit die Rose fest anwurzelt. Ist dies geschehen, wurzeln sie so tief, dass sie nur noch bei großer Trockenheit Wasser benötigen. Gegossen werden sollte möglichst morgens und nur im Wurzelbereich, damit die Blätter nicht feucht werden.

 

Sommer

Im Juli können Rosen nochmal mit Kompost oder organischem Volldünger versorgt werden. Um die Bildung neuer Triebe zu dieser Jahreszeit nicht mehr anzuregen, sollte der Dünger keinen Stickstoff enthalten. Ab Mitte August wird die Düngung eingestellt, damit der Neuaustrieb nicht mehr gefördert wird und sich die Pflanze auf die Vegetationspause einstellen kann.

Bei öfterblühenden Rosen regt der Sommerschnitt die Blüteneubildung an. Verwelkte Blüten werden regelmäßig weggeschnitten. Auch hier sollte wieder schräg geschnitten werden, damit das Wasser besser abfließen kann und Schimmel- sowie Pilzbefall vermieden werden.

Bei einmalblühenden Rosen kann man das Verblühte auch dran lassen, dann bilden sich daraus Hagebutten, die auch im Winter noch schön anzuschauen sind.

Damit der Boden gut durchlüftet wird und nicht verdichtet, sollte er immer mal weider gelockert werden.

 


 

 

Herbst

Durch das regelmäßige Entfernen der welken Blütenstände kann man die Blütenpracht den ganzen Herbst über, bis zum Frost erhalten.

Um die Verholzung der Triebe zu fördern und die Rose so widerstandsfähiger gegen Frostschäden zu machen, kann man im September nochmal etwas chloridarmen Kaliumdünger auf das Rosenbeet geben. Dafür am besten einen bewölkten Tag wählen, damit keine Brandschäden entstehen. Im Herbst sollten lediglich die kranken und toten Triebe entfernt werden. Mit dem kräftigen Rückschnitt bessern bis zum Frühjahr warten.

November ist der günstigste Pflanzmonat für Rosen, zumindest solange der Boden noch nicht gefroren ist. Den Wurzelballen bzw. die auch wurzelnackte Pflanze vorher mehrere Stunden ins Wasser stellen. Die Wurzeln sollten im Pflanzloch ausreichend Platz haben und nicht gestaucht werden. Die Wurzelspitzen können ein wenig gekürzt werden. Die Veredelungsstelle kommt etwa 5 cm unter die Erde. Etwas Kompost mit ins Pflanzloch kann der Pflanze den Start erleichtern. Anschließend kräftig gießen und auch die kommenden Wochen für eine gute Bewässerung sorgen.

Vor allem bei Neupflanzungen sollte der Boden rund um die Veredelungsstelle angehäufelt werden, um sie vor Bodenfrost zu schützen. In rauen Lagen sollten auch die Triebe mit Reisig abgedeckt werden.

 

 

 

 

Winter

Die Rosen müssen im Winter eher vor der Wintersonne und kalten Winden geschützt werden, als vor dem Frost. Die Triebe können mit Jute, Vlies oder Reisig vor dem zu frühen Austrieb bei milderem Winterwetter geschützt werden. Plastikfolien sind absolut tabu, denn unter ihnen staut sich die Wärme.

Sofern der Boden zum Winterende hin, im Februar, frostfrei ist, kann bereits mit der Pflanzung wurzelnackter Rosen begonnen werden. Anschließend die Erde etwas anhäufeln, um die noch nicht bewurzelte Rose vor der Austrocknung zu schützen.

 

Rosen schneiden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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