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Gartenarbeiten Rose

Rosen im Garten

Die Rose - die Königin der Blumen - wird seit über 2000 Jahren gezüchtet und ist auch heute noch eine der beliebtesten Blumen in unseren Gärten und Parkanlagen Ihr elegantes Aussehen, die wunderschönen Blüten und der angenehme Duft machen sie so attraktiv.

Die meisten Rosensorten besitzen Stacheln, umgangssprachlich Dornen genannt. Dadurch können sie sich vor Tierfraß schützen. Bei Kletterrosen dienen diese Stacheln zusätzlich zum Festhalten. Die Blätter sind gefiedert und nur während der Vegetationsphase grün. Entfernt man bei einmalblühenden Rosen die verwelkten Blütenstände nicht, so entwickeln sich daraus Hagebutten, die auch im Herbst und Winter den Strauch zieren und Vögeln Futter bieten.

 


 

 

Pflanzung

Rosen benötigen einen sonnigen und luftigen Standort. Staunässe vertragen sie gar nicht, deshalb sollte der Boden durchlässig und tiefgründig sein. Die beste Pflanzzeit ist im Herbst, solange die Böden noch frostfrei sind.

Den Wurzelballen vor der Pflanzung mehrere Stunden ins Wasser stellen und ein  ausreichend großes Pflanzloch graben. Die Wurzelspitzen können bei Bedarf etwas gekürzt werden. Die Veredelungsstelle liegt etwa 3 – 5 cm tief unter der Erde. Etwas Kompost mit ins Pflanzloch geben, damit die Pflanze für den Start mit ausreichend Nährstoffen versorgt ist. In den nachfolgenden Wochen ausreichend bewässern, damit die Rose gut anwurzelt. Im ersten Winter die Erde um die Veredelungsstelle etwas anhäufeln, um die Neupflanzung vor Frost zu schützen.

Wurzelnackte Rosen können auch zum Winterende hin, sobald die Böden wieder frostfrei sind, gepflanzt werden.

 

Pflege

Wer sich für Rosen entscheidet, sollte sich vorher damit befassen, welchen Pflegeaufwand man betreiben muss, um sich an ihnen lange zu erfreuen. Sie sind nicht unbedingt die pflegeleichtesten Vertreter im Blumenbeet.

Vor dem Austrieb im Frühjahr und im Sommer mit organischem Dünger oder Kompost düngen. Mitte August sollte die Düngung eingestellt werden, damit die Pflanze sich auf die Vegetationspause vorbereiten kann und die Triebbildung nicht weiter gefördert wird. Neupflanzungen sollten im ersten Jahr noch nicht gedüngt werden.

 

 

 

Den Hauptschnitt am besten im zeitigen Frühjahr ausgeführt. Wie stark die Rose zurückgeschnitten werden muss, hängt von der Sorte ab. Abgestorbene und erfrorene Triebe sowie Verwelktes und Verblühtes müssen bei jeder Sorte entfernt werden. Sollten Wildtriebe wachsen, müssen diese möglich nah an der Basis abgerissen werden. Bei öfter blühenden Rosen regt ein Sommerschnitt die erneute Blütenbildung an.

Werden verwelkte Blütenstände regelmäßig entfernt, kann man sich an den Blüten bis in den späten Herbst hinein erfreuen. Gegossen werden muss nur bei anhaltender Trockenheit, denn Rosen wurzeln sehr tief.

 


 

 

Strauchrose

Strauchrosen können klein und buschig sein, aber auch aufrecht bis zu 3 m hoch wachsen. Im Herbst bilden die meisten Sorten Hagebutten, die den Strauch auch in der kalten Jahreszeit zieren.

Strauchrosen lassen sich sehr gut mit anderen Sträuchern kombinieren. Die niedrigwüchsigen Sträucher können auch im Kübel kultiviert werden.

Robust und winterhart eignen sie sich auch für Rosenanfänger. Selbst die Kübelpflanzen können mit einem geeigneten Winterschutz, wie Noppenfolie zum Umwickeln und einer Styroporplatte zum Daraufstellen, draußen überwintern. Die Schnittmaßnahmen halten sich bei ihnen ebenfalls in Grenzen.

 

Wildrose

Apfelrose, Hundsrose, Zaunrose oder Essigrose sind Wildrosensorten. Sie besitzen ungefüllte Blüten, aus denen sich Hagebutten entwickeln. Die Wuchsformen sind je nach Sorte sehr unterschiedlich.

 

Edelrose

Edelrosen werden häufig auch mit Teehybriden gleichgesetzt. Sie besitzen meist nur eine einzelne sehr edel geformte, große Blüte an einem langen Stiel. Da die meisten auch noch angenehm duften und lange in der Vase haltbar sind, sind sie ideal als Schnittblume. Gloria Die, Aachener Dom, Carina oder Mainzer Fastnacht gehören beispielsweise zu den Edelrosen.

 

 

 

 

Beetrose

Beetrosen, wie Friesia, Innocencia oder Mirato, bleiben auf Grund ihres niedrigen, buschigen Wuchses und entsprechender Schnittmaßnahmen kompakt. Sie werden oft in Gruppen gepflanzt und bilden viele Blüten, die oftmals auch gut duften. Einige Sorten begnügen sich sogar mit einem halbschattigen Plätzchen.

Bodendeckerrose

Bodendeckerrose

Bodendeckerrosen bleiben im Wuchs sehr flach, breiten sich jedoch sehr schnell aus und können rasch eine geschlossene Pflanzendecke bilden. Dadurch kann sich Unkraut nur schwer ausbreiten, was den Pflegeaufwand in Grenzen hält.

 

Kletterrose

Durch Verspreizen halten sich Kletterrosen an einer geeigneten Rankhilfe fest. Dies kann eine Pergola, ein Rosenbogen, ein Spalier oder auch ein Baum sein. Die Stacheln geben zusätzlichen Halt. Kletterrosen können bis zu 5 m hoch werden. Viele Sorten blühen mehrmals im Jahr und können so kahle Hauswände, Mauern und Zäune mit ihren Blüten verzieren.

Die einmalblühenden Ramblerrosen eignen sich besonders für lichte Bäume.

 

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