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Rasenpflege im Frühjahr

Nach der langen Winterpause tut den Rasenflächen im Garten eine Frühjahrskur gut. Verfilzungen, Unkraut und Moos sollten rechtzeitig mit dem Rechen, Laubbesen oder einem Vertikutierer entfernt werden. Der  Vertikutierer sorgt zusätzlich noch für eine bessere Belüftung des Bodens und ritzt die Grasnarben leicht an, so dass Nährstoffe besser aufgenommen werden können. Der richtige Zeitpunkt zum Vertikutieren ist das zeitige Frühjahr, sobald der Boden trocken ist. Bei trockener Witterung nach dem Vertikutieren den Rasen gut bewässern.  Um das Wachstum anzuregen, sollte man die Rasenflächen mit den notwendigen Nährstoffen Stickstoff, Phosphor und Kalium in Form von Rasenlangzeitdünger versorgen.

Stark mit Moos bewachsene Stellen können mit Eisensulfat behandelt werden. Das Moos stirb ab, färbt sich schwarz und kann dann ganz einfach mit einem Rechen entfernt werden. Bei sehr viel Unkraut auf der Rasenfläche kann es empfehlenswert sein, auf Unkrautvernichtungsmittel zurückzugreifen.

 

 

 

Sobald es warm genug zum Keimen ist, kann neuer Rasen ausgesät werden. Die Aussaat sollte im April spätestens im Mai erfolgen. Beim Neuanlegen von Rasenflächen oder großflächigen Ausbesserungen empfiehlt es sich vorab eine dünne Schicht Mutterboden aufzutragen.

Spätestens im Mai wird man bereits regelmäßig, wöchentlich oder zweiwöchentlich, den Rasen mähen müssen. Das Schnittgut immer umgehend entfernen, damit faulige Stellen vermieden werden. Es eignet sich sehr gut zum Kompostieren. Dafür sollte es jedoch etwas abgetrocknet sein, damit der Komposthaufen nicht beginnt zu faulen. Mit manchen Rasenmähern kann man auch Mulchmähen, dann verbleibt das geschnittene Gras auf der Rasenfläche und verrottet dort. Dafür muss der Rasen jedoch kurz gehalten und möglichst zweimal pro Woche gemäht werden.

Bei richtiger Pflege wird sich der Rasen durch häufiges Schneiden im Frühjahr und Sommer immer mehr verdichten. Bei Trockenheit den Rasen regelmäßig mit ausreichend Wasser versorgen.

 


 

 

Rasen pflegen im Sommer

Die Hauptaufgaben im Sommer bestehen darin, den Rasen regelmäßig zu mähen und zu bewässern.

Im Juni und August können vor allem viel beanspruchte Rasenflächen nochmals gedüngt werden, damit sie sich von Schäden erholen können und mit den wichtigsten Nährstoffen versorgt werden. Bei Zierrasen genügen im Normalfall zwei Düngungen jährlich, im Frühjahr und im Sommer.

Die Bewässerung sollte bei trockener Witterung am besten morgens und abends erfolgen. Da kleinere Wassermengen nicht bis zu den Rasenwurzeln vordringen, sollte immer ausgiebig gesprengt werden. Dafür stehen dem Hobbygärtner die unterschiedlichsten Regner zur Verfügung. Bei trockenem, heißem Wetter empfiehlt es sich den Rasen nicht zu kurz zu schneiden, damit er sich selbst beschatten kann und nicht so schell austrocknet. Mit dem Säen neuen Rasens sollte man bis zum Herbst warten, da die Keimlinge im Sommer zu schnell austrocknen.

 


 

 

Rasenpflege im Herbst

Im September und Oktober kann dann, sofern erforderlich, neuer Rasen ausgesät oder schadhafte Stellen durch Nachsaat ausgebessert werden.

Der Rasen wird nun immer seltener gemäht. Wenn die Mäh-Saison im Oktober beendet ist, sollte der Rasenmäher ordentlich gereinigt werden, bevor er weggeräumt wird. Bei Benzinrasenmähern nicht vergessen, das Öl zu wechseln und das Benzin abzulassen.

Das im Herbst herabfallende Laub muss regelmäßig von den Rasenflächen entfernt werden, sonst besteht die Gefahr, dass der Rasen wegen der zu dichten Laubschicht nicht ausreichend atmen kann und zu faulen beginnt. Das Laub kann entweder kompostiert oder als Winterschutz auf den Beeten verteilt werden.

Im Oktober kann der Rasen noch einmal kurz geschnitten und anschließend vertikutiert werden, um eventuelle Verfilzungen und Moss zu entfernen und den Boden zu lockern. Eine letzte Düngung hilft dem Rasen besser über den Winter zu kommen. Dieser Dünger sollte vor allem kaliumreich sein.

 

Rasen pflegen im Winter

Nachdem das letzte Laub von den Rasenflächen entfernt wurde, tritt der Rasen seine wohlverdiente Winterruhe an.

Im Winter sollte das Betreten der Rasenflächen möglichst vermieden werden, vor allem Zierrasen ist sehr empfindlich. Bei Frost oder Raureif können die gefrorenen Halme sehr schnell brechen und der gefrorene Boden verdichtet sich.

 

 


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