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Pflanzenpflege - Pflanzenkrankheiten

Leider läuft auch im Garten bei der Pflanzenpflege nicht immer alles glatt. Kümmerwuchs, verfärbte, fleckige, verformte, welke, gerollte oder blasig aufgetriebene Blätter, braune, abfallende oder sich nicht öffnende Knospen, verschimmelte, fleckige Früchte, verformte Stängel, missgebildete, faulende oder angefressene Wurzeln sind eindeutige Anzeichen für Pflanzenkrankheiten oder Schädlingsbefall.

Pflanzenkrankheiten können durch die verschiedensten Pilze, Bakterien oder Viren ausgelöst werden.

 

 

 

 

Pflanzen und ihre häufigsten Krankheiten

Stauden

Mehrjährige, ausdauernde Staudenpflanzen können von Grauschimmel, Stängelfäule und Falschem Mehltau befallen werden. Echter Mehltau findet sich häufig an Lupine, Chrysantheme, Ringelblume und Rittersporn, Rost an Malve, Pelargonie und Fuchsie und (Astern-) Welke an Aster und Nelke.

Ein- und zweijährige Sommerblumen

Sommerblumen, die nur ein bzw. zwei Vegetationsperioden überleben, sind anfällig für Grauschimmel, Rost, Mehltau, Blattfleckenkrankheit und die Keimlinge für die Umfallkrankheit.

Zwiebel- und Knollenpflanzen

Viele Zwiebel- und Knollenpflanzen haben Probleme mit Zwiebelfäule, Zwergwuchs und Fusarium-Welke. Dahlien sind anfällig für Grauschimmel, Tulpen für Tulpenfeuer oder Buntstreifigkeit der Blüten und Narzissen für Narzissenfeuer.

Ziergehölze

Bäume und Sträucher sind in der Regel recht robust und anspruchslos. Dennoch werden auch sie von manchen Pflanzenkrankheiten, wie der Verticilium-Welke oder der Rotpustelkrankheit, nicht verschont. An Feuerdorn und Mispel ist gelegentlich Feuerbrand zu finden, am Wachholder Birnengitterrost und an Mandel oder Zierkirsche Monilia-Spitzendürre. An Rhododendren kann es zu Knospenbräune und Blattvergilbung kommen.

 

 

 

 

Obstgehölze

An Obstbäumen treten des Öfteren Krankheiten, wie Obstbaumkrebs, Mosaikflecken und Ringflecken auf. Kernobst wird häufig von Feuerbrand und Stippigkeit befallen. Darüber hinaus gibt es Apfelmehltau, Birnengitterrost sowie Apfel- oder Birnenschorf, mit dem sich der Hobbygärtner unter Umständen herumschlagen muss.

An Steinobst kann es zu Bakterienbrand, Monilia-Fruchtfäule, Sprühflecken- oder Schrotschusskrankheiten kommen. Pfirsich- und Aprikosenbäume sind anfällig für die Kräuselkrankheit, Kirschbäume für Bitterfäule.

Himbeer- und Brombeersträucher sind häufig von Grauschimmel, Rutenstreben, Himbeersterben oder die Rotpustelkrankheit betroffen. Die Blattfallkrankheit und der Johannisbeerrost sind an Johannisbeersträuchern zu finden, der Amerikanische Stachelbeermehltau an der Stachelbeere.

Nadelgehölze

Nadelbäume sind anfällig für Nadelschütte, Johannisbeerrost und das Omorika-Sterben.

 

 

 

Rosen

Rosen gelten allgemein als recht anfällige Pflanzen. Das ist jedoch in erster Linie von der Sorte und dem Standort abhängig. Als häufige Rosenkrankheiten gelten u.a. Rosenrost, Sternrußtau, Rosenmehltau, Mosaikkrankheit oder Rindenfleckenkrankheit.

Viele dieser Krankheiten lassen sich durch die Berücksichtigung des richtigen Standortes vermeiden. Rosen benötigen Sonne und Platz. Der Standort sollte luftig, aber nicht zu windig sein und Rosen mögen keinen nassen Fuß. Mittlerweile gibt es auch durchaus robuste Sorten mit hoher Widerstandskraft.

Gemüse

Auch an Gemüsepflanzen im Garten kann es zu typischem Krankheitsbefall kommen. Gurkenmosaik und Mehltau an Gurken, Brennfleckenkrankheit und Grauschimmel an Erbsen und Bohnen, Tomatenwelke und Braunfäule an Tomaten, Schwarzfäule an Möhren, Kohlhernie am Kohl, Kartoffelschorf sowie Kraut- und Knollenfäule an Kartoffeln.

Berücksichtigt man die Standortansprüche der einzelnen Gemüsepflanzen und achtet auf die richtige Pflege lassen sich viele dieser Krankheiten vermeiden. So benötigen Gurken und Tomaten viel Sonne und Wärme, Möhren und Spargel einen leichten Boden.

Regelmäßiger Fruchtwechsel und die richtigen Nachbarpflanzen stärken die Pflanzen, vermeiden die Bildung von Schadpilzen und vorzeitige Bodenermüdung.