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Küchenkräuter und Gewürzpflanzen
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Küchenkräuter und Gewürzpflanzen - Verwendung, Aufbewahrung, Gefahren

Küchenkräuter oder Gewürzpflanzen werden bereits seit Jahrtausenden genutzt, um Speisen geschmackvoller und manchmal auch bekömmlicher zu machen. Man benötigt in der Regel nur geringe Mengen zum Würzen. Sie können als Einjährige, mehrjährige Stauden, Sträucher, Halbsträucher oder Bäume gedeihen.

Mit einem eigenen kleinen Kräutergarten oder einem Kräuterbeet hat man die Gewürze fast das ganze Jahr über frisch zur Hand. Dafür benötigt man nicht viel Platz. Ein kleiner abgesteckter Bereich im Garten genügt, selbst gemischte Beete mit Blumen und Gemüse sind möglich.

 

 

 

Verwendung

Bei den meisten Gewürzpflanzen können die Blätter, Blüten, Stängel, Wurzeln und Samen verwendet werden. Sie können frisch zubereitet werden, eingefroren oder getrocknet. Mit ihnen lassen sich Speisen würzen, schmackhafter  und bekömmlicher machen. Aus Gewürzen kann man Kräutertee, -öl, -essig, -sirup oder -gelee herstellen. Sie werden für die Herstellung von Naturkosmetik, Badezusätzen, Duftöl  und Duftkerzen verwendet.

Viele Gewürzpflanzen haben darüber hinaus eine wichtige Funktion in der Naturheilkunde. So wirken manche von ihnen appetitanregend, verdauungsfördernd, krampflösend oder beruhigend bei Nervosität. Einreibemittel und Badezusätze lassen sich daraus herstellen. Sie können bei Erkältungskrankheiten, Muskel- oder Gelenkbeschwerden und Rheuma helfen.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Aufbewahrung

Die meisten Küchenkräuter schmecken frisch am besten. In der Regel können sie hierfür bei Bedarf frisch von der Pflanze abgeschnitten werden. Viele behalten jedoch auch getrocknet ihr Aroma und lassen sich dadurch lange haltbar machen.

Bei den meisten Kräutern ist der Erntezeitpunkt kurz vor der Blüte am günstigsten, weil die Pflanzen dann den höchsten Gehalt an ätherischen Ölen besitzen und somit am aromatischsten sind. Wählen sie einen trockenen Tag und schneiden Sie die Stängel mit den Blättern ab. Sie können entweder in Sträußen zusammengebunden und kopfüber aufgehängt oder auf Zeitungspapier ausgelegt werden. Der Raum sollte trocken, luftig und schattig sein.

Wenn die Blätter rascheldürr sind, sind die Kräuter trocken genug. Die Früchte werden abgerebelt und können in luftdicht verschlossenen und lichtundurchlässigen Behältern über mehrere Monate, teilweise sogar Jahre aufbewahrt werden. Gemahlen werden sollten die Früchte erst kurz vor der Zubereitung, weil sie sonst relativ schnell ihre Würzkraft verlieren.

Gewürze, die beim Trocken zu viel Aroma verlieren würden, können durch Einfrieren haltbar gemacht werden. Dazu eignen sich Eiswürfelbehälter, die mit den kleingeschnittenen Kräutern und Wasser gefüllt und eingefroren werden. Dann können sie später portionsweise aufgetaut werden.

 

Gefahren

Bei einigen Gewürzen ist Vorsicht bei der Dosierung geboten. Sie können bei Überdosierung zu Vergiftungserscheinungen bis hin zum Tode führen. Zu diesen Gewürzen zählen u.a. Muskatnuss und Safran.

Es gibt zahlreiche Gewürzkräuter, die auch heute noch verwildert, in freier Natur wachsen. Hierzu gehören beispielsweise Bärlauch, Brunnenkresse, Schnittlauch und Kümmel.  Beim Sammeln von wildwachsenden Kräutern ist jedoch Vorsicht geboten. Man sollte sie nur ernten, wenn man sich ganz sicher ist, dass es sich um die richtige Pflanze handelt. Bei einigen Pflanzen besteht akute Verwechslungsgefahr. So muss man beispielsweise aufpassen, dass Bärlauch nicht mit Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen verwechselt wird. Die Blätter sehen denen des Bärlauchs sehr ähnlich, sind jedoch stark giftig und können sogar zum Tode führen. Kümmel sieht einigen giftigen Doldenblütengewächsen sehr ähnlich.

Sammeln sie außerdem nur an Platzen, wo die Pflanzen nicht zu stark durch negative Umwelteinflüsse belastet sind. Es sollte selbstverständlich sein, dass im Naturschutzgebiet das Sammeln verboten ist.