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Kreuzblütler
im Überblick:

- Blaukissen
- Schleifenblume

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kreuzblütengewächse im Garten als Zier- und Nutzpflanzen

Die Kreuzblütengewächse oder auch Kreuzblütler besitzen in der Regel vierzählige Blüten, deren Kronblätter kreuzförmig angeordnet sind. Bereits während der Blüte werden bei vielen Arten kleine Schoten gebildet, die die Samen enthalten. Die Pflanzen sind meist krautig, nur selten verholzt.

Es gibt Kreuzblütengewächse wie Blaukissen und Schleifenblume, die im Garten als Zierpflanze kultiviert werden. Viele Kreuzblütler gelten jedoch vor allem als wichtige Kulturform. Viele Kohlarten, wie Weiß-, Rot- Rosen- und Blumenkohl zählen dazu, aber auch Raps, Kohlrabi, Steckrübe, Radieschen, Rettich und Meerrettich.

Einige Arten werden als Gründüngung oder für Grün- oder Trockenfutter angebaut.

Es gibt auch Wildarten unter den Kreuzblütlern, die äußerst unbeliebte Unkräuter sind.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Arten

Blaukissen ist ein polsterbildendes und ausdauerndes Kreuzblütengewächs. Sie eignet sich hervorragend als Steingartenpflanze, Bodendecker oder als Beeteinfassung. Sie kann aber auch äußerst dekorativ in Mauerspalten und zwischen Steinen gepflanzt werden. Die Blüten erscheinen bereits im Frühjahr in Blau oder Violett.

Die Levkoje ist eine typische Bauerngartenpflanze. Sie kann ausdauernd, ein- oder zweijährig sein. Je nach Sorte werden sie zwischen 10 und 80 cm hoch. Die traubigen Blütenstände erscheinen ab Mai in den unterschiedlichsten Farbtönen, wie Weiß, Rosa, Gelb, Rot, Violett oder Braun. Sie verströmen einen angenehmen Duft und locken zahlreiche Insekten, wie Bienen und Schmetterlinge an.

Goldlack ist eine zweijährige, krautige Pflanze, die einen aufrechten Wuchs hat und bis zu 60 cm hoch werden kann. Der traubige Blütenstand kann in Gelb, Orange, Violett oder Braun blühen. Goldlack wird als Zierpflanze für den Garten kultiviert und eignet sich gut als Schnittblume und auch Duftpflanze.

Brokkoli ist eine oft kutlivierte Gemüsepflanze. Der Brokkolikopf ist meist tiefgrün bis blaugrün. Er sollte geerntet werden, sobald sich die mittlere Blume ausgebildet hat, aber noch geschlossen ist. Röschen, Blätter und Stängel sind essbar und enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.

Der Rettich ist eine ein- oder zweijährige Pflanze, deren Wurzeln eine essbare Rübe ausbilden. Sie wird gern als Gemüse roh verzehrt und enthält viel Vitamin C. Der traubige Blütenstand besteht aus mehreren vierzähligen Blüten.

 

 

 

Raps ist eine vor allem wirtschaftlich bedeutende Nutzpflanze. Sie wird zur Herstellung von Speiseöl und Biokraftstoff genutzt. Die leuchtend gelben Rapsfelder sind ein wunderschöner Farbtupfer in der Landschaft. In Gärten ist der Raps eher selten zu finden.

Das Gewöhnliche Hirtentäschel ist in erster Linie ein Unkraut, das im Garten weniger gern gesehen ist. Sie kann aber auch als Heilpflanze eingesetzt werden. Die sehr anpassungsfähige ein- bis zweijährige Pflanze verdankt ihren Namen den herzförmigen bis dreieckigen Schötchen, die an die früheren Taschen der Hirten erinnern.