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Hundsgiftgewächse
im Überblick:

- Immergrün
- Oleander

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hundsgiftgewächse

Die Hundsgiftgewächse sind eine Familie innerhalb der  Pflanzenordnung Enzianartige. Sie können krautig oder verholzend sein, lianenartig kletternd oder sukkulent.

Viele Arten enthalten einen Milchsaft, der in der Regel jedoch klar und nicht milchig ist.

Die meisten Hundsgiftgewächse sind immergrün und behalten ihr Blattwerk auch im Winter. Die Blätter sind gewöhnlich ungeteilt und besitzen einen glatten Rand. Aus den fünfzähligen Blüten entwickeln sich nach der Blütezeit Balgfrüchte mit Samen.

Die Vielzahl der Hundsgiftgewächse findet man eher in den Tropen und Subtropen, nur einige wenige Arten sind bei uns in der gemäßigten Klimazone heimisch.

Wegen der enthaltenen Alkaloide werden einige Arten der Hundsgiftgewächse als Heilpflanzen angewendet. Sie können sich positiv auf Immunsystem, Herz, Nerven und Blutdruck auswirken.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Die Pflanzenteile der Hundsgiftgewächse enthalten, wie der Name bereits verrät, giftige Wirkstoffe. Damit schützen sich die Pflanzen vor Fressfeinden. Diese toxischen Inhaltsstoffe sind nicht nur für Tiere, gefährlich, sondern auch für den Menschen und vor allem Kinder.

Manche Hundsgiftgewächse besitzen wunderschöne Blüten und sind als Zierpflanze für Garten und Park sehr beliebt. Kriechende und polsterbildende Arten, wie das Immergrün, eignen sich als Bodendecker. Wegen der Pflegeleichtigkeit und des raschen Wuchses sind diese Pflanzenarten häufig auf Friedhöfen als Grabbepflanzung zu finden.

 

Arten/ Gattungen

Das Immergrün verdankt seinen Namen dem immergrünen Laub, das es auch in der kalten Jahreszeit behält. Es ist ein beliebter, blühender Bodendecker mit niedrigem, kriechendem Wuchs und in freier Natur vor allem in lichten Laubwäldern zu finden. Die einfachen, ganzrandigen Blätter sitzen an kurzen Stielen und bilden rasch dichte Blätterteppiche. Die Blüten erscheinen bereits ab dem zeitigen Frühjahr. Aus ihnen entwickeln sich nach der Blütezeit Balgfrüchte mit Samen.

Schwalbenwurz ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die auch in unseren Breitengraden zu finden ist. Sie wird zwischen 30 cm und 1 m hoch. Ihre länglichen, blaugrünen Blätter sind an der Unterseite heller gefärbt. In den Blattachsen stehen ab Mai viele kleine Einzelblüten in Trauben zusammen.

Oleander ist eine breitwüchsige und verholzende Pflanze, die bis zu 3 m groß werden kann. Fast den ganzen Sommer über erscheinen die großen trichterförmigen Blüten in den verschiedensten Farbtönen. Die tropische Pflanze wird wegen ihrer Frostempfindlichkeit hierzulande vor allem als Kübelpflanze kultiviert.