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Hahnenfußgewächse
im Überblick:

- Anemonen
- Buschwindröschen
- Clemantis
- Hahnenfuß
- Leberblümchen

- Rittersporn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hahnenfußgewächse für den heimischen Garten

Hahnenfußgewächse sind eine Familie innerhalb der Pflanzenordnung  der Hahnenfußartigen. Die meisten Hahnenfußgewächse sind ausdauernd und krautig. Es gibt jedoch auch einjährige und verholzende Arten. Manche Gewächse bilden Rhizome oder Knollen als Überdauerungsorgan.

Die Blüten stehen einzeln oder in Trauben oder Rispen zusammen. Die Blütefarbe ist meist schön leuchtend. Sehr häufig zu finden sind gelbblühende Hahnenfußgewächse. Die Blüten besitzen oft eine radiärsymmetrische Form. Nach der Blütezeit bilden sich Balgfrüchte, Nüsschen, Beeren oder Kapselfrüchte aus, in denen die Samen enthalten sind.

Die Laubblätter sind wechselständig angeordnet und geteilt oder gefiedert.

Viele Hahnenfußgewächse werden als Zierpflanze in heimischen Gärten kultiviert. Einige können außerdem als Heilpflanze verwendet werden.

Da sämtliche Hahnenfußgewächse Protoanemonin enthalten, sind sie für Mensch und Tier giftig. Einige enthalten außerdem noch Alkaloide.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Arten / Gattungen

Die für die Sumpfdotterblume charakteristischen dottergelben Blüten sind sehr nektarreiche und locken zahlreiche Insekten an. Die ausdauernde Frühlingsblume hat einen kräftigen Wurzelstock als Überdauerungsorgan. Die meist dunkelgrün glänzenden Laubblätter sind herz- bis nierenförmig und am Blattrand gekerbt.

Die Clematis oder Waldrebe ist ein krautiges oder verholzendes Hahnenfußgewächs. Es gibt immergrüne und laubabwerfende Sorten. Bis zu 3 m hoch können die Pflanzen klettern oder kriechend am Boden entlang wachsen. Clematis wird im Garten gern zum Begrünen von Zäunen oder Mauern verwendet, aber auch an Bäumen, Sträuchern, Spalieren oder Rosenbögen ranken sie empor. Für die Begrünung von Terrasse und Balkon können sie auch gut in Pflanzgefäßen kultiviert werden.

Arten aus der Pflanzengattung Eisenhut sind meist ausdauernde, krautige Pflanzen mit aufrechtem oder klimmendem Wuchs. Die Blüten stehen endständig in traubigen Blütenständen zusammen. Die Pflanzen zählen zu den giftigsten Arten hierzulande. Deshalb sollte man in Gärten, in denen sich Haustieres und Kinder aufhalten, vielleicht lieber auf diese Pflanzen verzichten oder sie an einer schwer zugänglichen Stelle pflanzen.

Akeleien sind ausdauernde, krautige Pflanzen mit schlanken Rhizomen als Überdauerungsorgan. Meistens ist die Staude nicht allzu langlebig. Sie sät sich jedoch von selber wieder aus. Akelei ist eine beliebte Zierpflanze für den Garten, aber auch in der freien Natur vereinzelt zu finden. Wegen ihrer kräftigen Stängel eignet sie sich auch als Schnittblume.

Die Anemone, auch als Windröschen bekannt, ist eine 150 Arten umfassende Pflanzengattung. Die krautigen Pflanzen sind ausdauernd und werden zwischen 10 und 60 cm hoch. Als Überdauerungsorgan besitzen sie ein Rhizome oder eine Knolle. In frischem Zustand sind Anemonen schwach giftig. Durch Kochen und Trocknen können die giftigen Inhaltsstoffe jedoch unschädlich gemacht werden und die Pflanze als homöopathisches Mittel genutzt werden.