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Die Gräser für den Garten
im Überblick:

- Bambus
- Seggen & Binsen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gräser (2)-3

Gräser im Garten - Gartengestaltung mit Bambus, Seggen und Binsen

Gräser bestechen weniger durch auffällige Blütenformen oder -farben, sondern eher durch ihre Feinheit von Linien und Strukturen, ihre Transparenz und Beweglichkeit. Unabhängig von ihrer Blütezeit haben sie einen hohen Zierwert.

Vom Frühjahr bis zum Winter sind sie im stetigen Wandel. Vom sprießenden Grün über federige Blüten im Sommer, warmen Farben im Herbst bis hin zu dekorativen Samenständen im Winter. Wegen ihrer Leichtigkeit sind sie ständig in Bewegung und scheinen im Wind zu tanzen. Und mit ihrer Natürlichkeit bringen sie Kontrast ins Gartenbild.

Je nach Art können sie kleinwüchsig mit gerademal 15 cm Wuchshöhe sein oder auch höher als 4 m wachsen.

Die Blätter können fein und schmal sein bis derb und breit, aufrecht stehend oder überhängend, behaart oder kahl. Die Blattfarbe kann grün, grau, blau, aber auch weiß panaschiert, rot, gelb oder mehrfarbig sein.

Gräser fallen im Garten nicht durch große Einzelblüten auf, sondern durch dekorative Blütenstände, die sich aus zahlreichen Blüten zusammensetzen. Diese sind je nach Sorte fedrig, schleierartig, gefingert oder verschwommen, mal mehr, mal weniger transparent.

Stauden- und Gehölzrabatten, Stein-, Heide- oder Wassergärten lassen sich mit Ziergräsern vielfältig auflockern. Durch ihre Transparenz fügen sie sich sehr gut in die Farben der Beete und Rabatten ein.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Die unterschiedlichen Gräsersorten können entweder untereinander kombiniert werden oder mit Stauden völlig anderer Blattformen oder auch Heidekräutern. Farn, Schlüsselblume, Schwertlilie lassen sich beispielweise hervorragend mit Gräsern arrangieren.

Die meisten Gräsersorten sehen in Gruppen gepflanzt dekorativer aus als einzeln stehend. Einige hochwüchsige Arten, wie das Pampasgras oder Chinaschilf, sind jedoch ausgezeichnete Solitärpflanzen und sollten wegen ihrer Schönheit einzeln stehen. Sie können als Mittelpunkt einer Rabatte, in einem Inselbeet auf dem Rasen oder ins Kiesbeet gepflanzt werden.

Und auch in Kübeln lassen sich niedrigere Gräser kultivieren.

Hohe Gräser eignen sich als Hintergrund für Rabatten, als Sichtschutz oder Begrenzung. Sie können eine gute Alternative zu Hecken und Sträuchern sein. Ausladende Gräser mit niedrigem Wuchs können als Bodendecker verwendet werden.

 

 

 

 

 

Feuchtigkeitsliebende Gräserarten sind ideal für die Uferbepflanzung. Als Wildblume sind Gräser bei der Gestaltung von naturnahen Gärten oder Wildblumenwiesen unverzichtbar.

Gräser sind frisch geschnitten oder getrocknet ein dekorativer Vasenschmuck und werden in der Floristik gern verwendet, um Blumensträuße aufzulockern. Um sie als Trockenblumen zu verwenden, sollten sie nicht zu spät geschnitten werden. Ideal ist der Zeitpunkt bevor die Samenreife beginnt. Die Blütenstängel können in kleineren Bündeln zusammengebunden und mit dem Kopf nach unten an einem trockenen Ort aufgehangen werden. Den natürlichen Wuchs erhält man jedoch eher, wenn man sie aufrecht in einer leeren Vase trocknet. Nicht in der direkten Sonne aufbewahren, weil die Gräser sonst stark verblassen.

 

 

 

 

Arten / Gattungen

Pampasgras ist ein sehr großes und imposantes Süßgrasgewächs, das bis zu 3 m hoch werden kann. Es ist ausdauernd und bildet dichte Horste. Die immergrünen, schmalen Blätter sind äußerst scharfkantig. Diese Sägezähnung am Blattrand schützt die Pflanze vor Wildfraß. Doch nicht nur das schöne Laub macht das Pampasgras so beliebt, sondern vor allem auch die silbrig weißen oder zartrosafarbenen Blütenschöpfe.

Blauschwingel ist ein ausdauerndes, niedrigwüchsiges Gras in dichten, halbkugeligen Horsten. Den Namen verdankt es der charakteristischen Blaufärbung der Blätter. Es kann allerdings auch variieren von Gelb bis zu hellem bis tiefem Grün. Die im Früh- und Hochsommer erscheinenden Blüten stehen in Rispen zusammen und haben dieselbe Farbe wie die Blätter.

Chinaschilf ist ein ausdauerndes Süßgrasgewächs. Es wird im Durchschnitt etwa 1,5 m hoch, hat eine schilfartige, horstbildende Wuchsform. Die Blütenrispen erscheinen im Hochsommer silbrig weiß, braun oder rot.