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Rhododendron

Giftige Gartenpflanzen

Vor allem Gartenbesitzer mit kleinen Kindern und Tieren sollten sich genau überlegen, welche Pflanzen sie in ihren Garten pflanzen. Giftige Pflanzen können für kleine Kinder, die alles in den Mund stecken, und auch für Tiere gefährlich werden. Wobei die einzelnen Pflanzenarten unterschiedlich stark giftig sind und bei manchen Pflanzen auch nur Teile davon. So ist beim Rhabarber das Blatt giftig, wohingegen der Stängel nicht nur genießbar sondern auch gern zu Kompott oder Kuchen weiterverarbeitet wird. Ähnlich verhält es sich mit der Kartoffel. Sie ist ebenfalls in sämtlichen Pflanzenteilen giftig. Lediglich die reife Knolle ist genießbar.

Hat ein Kinder giftige Beeren oder andere Pflanzenteile gegessen, sollte umgehend der Giftnotruf gewählt werden. Um die Giftstoffe zu verdünnen, kann stilles Wasser zu trinken gegeben werden.

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 
Arten/ Gattungen

Die Beeren des erwachsenen Efeus sind giftig, vor allem für Kinder. Hier reichen bereits 2, 3 Beeren, bis die ersten Vergiftungserscheinungen, wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall, auftreten können. Jedoch nicht nur die Beeren, sondern auch die Blätter des gemeinen Efeus, vor allem bei älteren Exemplaren, können giftig sein und Hausauschläge auslösen. Deshalb sollte man an dieser Pflanze besser mit Handschuhen arbeiten.
Für Tiere ist der Efeu nicht gefährlich.

 

Herbstzeitlose sind in allen Teilen sehr giftig. Die Pflanze blüht ab August und ähnelt sehr der Krokusblüte. Nicht selten kommt es zu Verwechslungen mit Wildsalat oder Bärlauch.

Herbstzeitlose sind für viele Tiere giftig. So können bei Pferden, Schweinen, Hunden, Katzen und Hasen nach dem Verzehr der Blüten oder der Pflanze mit Samenkapseln Vergiftungserscheinungen, wie Nahrungsverweigerung, Erbrechen und Kreislaufstörungen auftreten, bis hin zum Tode.

 

Auf Bärenklau sollte man in einem Garten, in dem Kinder spielen, verzichten. Der Saft der Blätter und der Stängel verursacht äußerst schmerzhafte verbrennungs- und verätzungsähnliche Verletzungen auf der Haut. Die Wunden können sogar zu Pigmentstörungen und Narben führen.
Beim Schneiden oder Entfernen des Bärenklaus sollte man am besten einen Ganzkörperschutz und eine Schutzbrille verwenden.

 

Rhododendron ist für den Menschen nur mäßig giftig. Hier sind Vergiftungserscheinungen in erster Linie durch den übermäßigen Verzehr des Honigs aus dem Nektar. Für Tiere ist Rhododendron jedoch eine der giftigsten Pflanzen und das in sämtlichen Teilen.

 

Kinder und Tiere sollten von Oleander unbedingt fern gehalten werden, denn er ist in sämtlichen Pflanzenteilen stark giftig. Selbst in getrockneter Form bleibt das Gift erhalten. In geringen Dosen kann es zu Vergiftungserscheinungen, wie Kopfschmerzen, Krämpfen und Erbrechen kommen.  Bereits der Verzehr eines Blattes kann zu Herzstillstand und somit den Tod führen.
Für Tiere, wie Hunde, Katzen, Hasen, Meerschweinchen, Pferde, Kühe, Schweine und Schafe ist der Verzehr von Oleander nicht selten tödlich giftig.

 

 

 

 

 

Die Eibe ist in fast allen Pflanzenteilen giftig. Die attraktiven Beeren sind für Kinder und Tiere besonders gefährlich. Das Fruchtfleisch der Beeren ist zwar nicht giftig, dafür die Kerne umso stärker.

Die Zwiebeln des Milchsterns und der Hyazinthe sind giftig. Berührungen mit dem Pflanzensaft der Zwiebel können es zu Hautreizungen und Juckreiz führen, deshalb sollte man beim Pflanzen der Zwiebeln immer mit Handschuhen arbeiten.

Die Tollkirsche ist in sämtlichen Pflanzenteilen giftig. Besonders gefährlich für Kinder und Tiere sind jedoch die giftigen Beeren, die Kirschen sehr ähnlich sehen. Bereits der Verzehr weniger Beeren kann tödlich wenden.

Der gesamte Eisenhut ist giftig, sogar der Honig der Blüten. Da das Gift bereits durch die Haut aufgenommen wird, sollte man stets mit Gartenhandschuhen arbeiten und Kinder von der Pflanze fernhalten.