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Gartenarbeiten

Wer einen Garten besitzt, weiß dass er viel Ruhe und Entspannung bieten kann, aber auch viel Arbeit macht und Zeit kostet. Jedoch ist für viele gerade diese sinnvolle Beschäftigung im Garten, in der freien Natur und das Erlebnis an und mit Pflanzen ein entspannender Ausgleich zum Berufsalltag.
Fast das ganze Jahr über wird gepflanzt, gesät, gehackt, gejätet, bewässert, umgegraben, gedüngt, Rasen gemäht, Bäume und Sträucher geschnitten, Obst und Gemüse geerntet und Schädlinge beseitigt.  Gelegentlich wird umgestaltet, neue Beete oder Wege angelegt, eine Terrasse oder ein Schuppen gebaut. Irgendeine Arbeit findet sich immer im Garten.

Lediglich in der Ruheperiode der Pflanzen, im Winter, hat der Hobbygärtner weniger zu tun. Aber die meisten können gegen Ende des Winters die Gartensaison kaum erwarten. Sie machen sich bereits Gedanken über die Gartengestaltung in der kommenden Saison.

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Frühjahr

Die ersten Frühblüher werden im Garten sichtbar und wecken die Gärtnerlust. Einige Blumen- und Gemüsesorten können auf der Fensterbank oder im Gewächshaus bereits im zeitigen Frühjahr vorgezogen werden. Im Garten kann man sich ein erstes Bild darüber machen, welche Pflanzen die kalte Jahreszeit gut überstanden und welche stark gelitten haben. Dies hängt in erster Linie davon ab, wie gut der Winterschutz war.

 


 

 

Eine Kompostgabe versorgt die Gehölze und Stauden mit den dringend benötigten Nährstoffen.

Sobald der Rasen abgetrocknet ist, sollte er von Unkraut, Moos und Filz befreit werden. Hierzu empfiehlt sich ein Vertikutierer, der gleichzeitig auch den Boden belüftet. Anschließen dem Rasen mit einem speziellen Rasenlangzeitdünger die wichtigsten Nährstoffe zufügen. Ist es warm genug zum Keimen, kann neuer Rasen ausgesät werden.

Verwelkte und abgestorbene Pflanzenteile sollten von den Stauden und Sträuchern entfernt werden. Die Gartenbeete können für die kommende Saison vorbereitet und mit Kompost verbessert werden. Umgegraben wurde vorzugsweise bereits im Spätherbst. Das erste Unkraut beginnt in den Beeten zu sprießen und sollte regelmäßig entfernt werden, bevor es sich zu stark ausbreitet.

Kernobst, Johannis- und Stachelbeere sollte vor der Blüte geschnitten werden. Beerensträucher lassen sich im Frühjahr leicht durch Ableger oder Absenker vermehren.

 

 

 

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Die meisten einjährigen Sommerblumen können, sobald die Böden frostfrei sind, direkt ins Freiland gesät werden. Nach Ende der Frostgefahr können vorkultivierte Sommerblumen ins Freiland gepflanzt werden. Frostempfindliche Knollen und Zwiebeln, wie Dahlien oder Gladiolen,  kommen auch erst jetzt in den Boden.

Verwelkte Blütenstände der Frühblüher sollte regelmäßig entfernt werden, bevor die Samenbildung einsetzt, die der Pflanze viel Kraft raubt. Mit dem Entfernen des Laubes sollte jedoch gewartet werden, bis es vergilbt ist.

 


 

 

Sommer

Im Sommer machen vor allem das Rasenmähen, Unkrautjäten und Bewässern einen Großteil der Gartenarbeit aus. Man kann jedoch jetzt auch die Freuden des Gartens voll genießen, Obst, Gemüse und Kräuter sind reif und können geerntet werden und der Garten erstrahlt in herrlicher Blütenpracht.

Verwelktes sollte regelmäßig entfernt werden, damit sich möglichst rasch neue Knospen bilden können. Ein kräftiger Rückschnitt nach der ersten Blüte, kann für einen zweiten Blütenfloor sorgen. Herbstblüher müssen bis spätestens Juni in der Erde sein.

Laubabwerfende Schnitthecken werden im Sommer geschnitten, ebenso wie Hecken aus immergrüner Scheinzypresse oder Lebensbaum. Sträucher, die im Frühsommer blühen, können ausgelichtet werden. Viele Gehölze und Stauden lassen sich den gesamten Sommer über einfach durch Stecklinge oder Absenker vermehren.

 

Herbst

Herbstzeit ist Erntezeit. Zahlreiche Obst- und Gemüsesorten als auch Kräuter können geerntet werden. Hierbei unbedingt auf eine sachgerechte Lagerung achten.

Eine der Hauptaufgabe im Herbst: das herabfallende Laub entfernen, vor allem von den Rasenflächen. Denn unter einer zu dichten Laubschicht bekommt der Rasen nicht genügend Luft und beginnt zu faulen. Das Laub kann entweder auf dem Kompost entsorgt werden oder auf den Beeten als Winterschutz verteilt werden. Eine letzte kaliumreiche Düngung sorgt dafür, dass der Rasen besser über den Winter kommt.

Im Herbst ist Pflanzzeit für immergrüne Gehölze, Obstbäume, Stauden und Erdbeeren. Die Zwiebeln und Knollen der Frühblüher kommen jetzt in die Erde. Zu groß gewordene oder veraltete Pflanzen, die im Frühjahr oder Sommer blühen, können im Herbst geteilt werden. So lässt sich der Pflanzenbestand einfach und kostenlos vermehren oder verjüngen.

Die Beete können im Spätherbst für das kommende Frühjahr vorbereitet, also umgegraben und mit Kompost verbessert werden.

Frostempfindliche Knollen und Zwiebeln nach dem Absterben des Laubes ausgraben und kühl, aber frostfrei und trocken lagern. Einjährige Blumen können spätestens nach den ersten Frösten entfernt werden. Verwelktes an Stauden wird knapp über dem Boden abgeschnitten.

Zahlreiche Vorkehrungen für den Winter müssen getroffen werden. Empfindliche Pflanzen müssen rechtzeitig vor den ersten Nachtfrösten an einen kühlen, trockenen Ort gebracht werden. Winterharte Pflanzen in Kübeln oder Kästen, die während der kalten Jahreszeit im Freien bleiben, können durch Schutzhüllen isoliert oder mit etwas Reisig abdeckt werden. Empfindliche Gehölze ebenfalls mit Reisig oder anderem organischem Material abdecken, damit sie an milden Wintertagen nicht austreiben und ihre Triebe dann erfrieren.

 

 

 

Winter

Im Spätherbst kann der Hobbygärtner dann auch seine wohl verdiente Winterruhe antreten. Die Gartengeräte sollten noch einmal gründlich gereinigt werden. Größere Schneemassen im Winter lieber rechtzeitig von Bäumen und Hecken entfernen, bevor Äste und Zweige von der Schneelast beschädigt werden. Ziersträucher, die im Sommer oder Herbst blühen, können bereits im Winter ausgelichtet werden. Robuste Ziersträucher können während der gesamten Vegetationspause neu gepflanzt oder umgesetzt werden. Einzige Voraussetzung: der Boden muss frostfrei sein.

Die Pflanzen im Winterquartier nicht vergessen. Sie müssen je nach Raumtemperatur alle paar Wochen sparsam gegossen und regelmäßig auf Schädlinge, Fäulnis und Pilzbefall kontrolliert werden. Auf keinen Fall im Winterlager düngen. Verwelktes sollte entfernt werden, um  Pilzkrankheiten vorzubeugen. Bei milden Temperaturen sollten vor allem trockene Räume gelüftet werden. Und auch eingelagerte Knollen und Zwiebeln müssen regelmäßig auf Feuchtigkeit und Schimmel untersucht werden.

 

Gartengeräte

Einige Gartengeräte sind für die Gartenarbeit unverzichtbar. Hierzu gehören Harke, Hacke, Spaten, Grabegabel, Rechen, Gartenschere und Schaufel. Für die Bewässerung benötigt man Gießkanne, Wasserschlauch und ggf. einen Rasensprenger oder eine Sprinkleranlage. Für die Rasenpflege einen Rasenmäher und ggf. einen Vertikutierer. Für das Beschneiden von Bäumen werden Ast- oder Heckenschere und bei besonders dicken Ästen auch eine Gartensäge benötigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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