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Exotische Zier- und Nutzpflanzen für die Gartengestaltung

© Dieter Groth - Fotolia.comZunehmend interessieren sich viele Hobbygärtner auch für exotische Pflanzen aus fernen Ländern, da sich auch viele dieser Pflanzen in unseren Gärten, zumindest als Kübelpflanzen, kultivieren lassen.

Neben exotischen Nutzpflanzen gibt es auch einige Exoten unter den Zierpflanzen, die auch hier unter gewissen Bedingungen zu kultivieren sind.

Banane

Besonders faszinierend an der Bananenstaude sind wohl die sehr großen, dekorativen Blätter. Aber auch die Blüten und Früchte, manche von ihnen sogar essbar,  sind schön anzusehen. In Ihrer Heimat, den Tropen,  werden die Stauden innerhalb kürzester Zeit bis zu 12 m hoch.

Einige Züchtungen können selbst in unserem gemäßigten Klima die Winter überstehen und sind somit auch für den heimischen Garten geeignet. Der Standort sollte möglichst sonnig und windgeschützt sein, am besten in der Nähe des Hauses. Keine Angst, falls die Pflanze bei Frost abstirbt. Schneidet man die Bananenstaude bodentief zurück und schützt sie mit einer Schicht Laub oder Reisig, wird sie im Frühjahr neu austreiben.

Der Boden sollte gut drainiert, ohne Staunässe und  leicht sauer sein. Auf keinen Fall darf er zu viel Kalk enthalten, denn der schadet der Pflanze.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Kaffeebaum

Der Kaffeebaum ist vor allem wegen seiner großen, ledrigen Blätter, die in der Sonne glänzen, so beliebt. Erst nach einigen Jahren bildet die Pflanze kleine, weiße Blüten, die sich zu roten Kaffeekirschen entwickeln. Das Fruchtfleisch ist essbar und schmeckt süß. In den Kirschen befinden sich jeweils zwei Steinkerne, die bei vielen Arten Coffein enthält.

Die Kaffeebäumchen stehen gerne warm und sonnig, deshalb empfiehlt es sich das Gewächs in großen Pflanzgefäßen zu kultivieren, damit sie bei kühler Witterung ins Warme gebracht werden können.

Der Boden sollte leicht sauer und möglichst kalkarm sein. Auch beim Gießen auf kalkarmes Wasser achten. Da die Kaffeepflanze keine Staunässe verträgt, muss der Boden gut wasserdurchlässig sein.
 

Zitruspflanzen

Zitruspflanzen, wie Zitrone, Kumquat oder Calamondine, sind nicht zuletzt wegen ihrer vitaminreichen Früchte so beliebt.
Zitruspflanzen benötigen hochwertige Kübelpflanzenerde und kalkarmes Gießwasser. Vermieden werden sollte zu viel Nässe. Überschüssiges Gießwasser am besten wegschütten. Andernfalls bekommen die Wurzeln zu wenig Sauerstoff und beginnen zu faulen.

Sobald die Temperaturen draußen sinken, müssen die Zitruspflanzen ins Winterquartier. Ideal ist ein frostfreier, heller Raum mit 5 - 10 °C. Die Pflanzen sollten regelmäßig auf Schädlinge kontrolliert werden. Den gerade Schildläuse befallen besonders gern die Stämme von Zitruspflanzen.

 

Duftgeranie

Die Geranie wohl hierzulande eine der beliebtesten Balkonpflanzen. Wer hätte gedacht, dass es sich hierbei um einen Exoten aus Afrika handelt.

Neben den Blüten der Duftgeranie verströmen auch die Blätter beim Zerreiben oder Zerschneiden einen meist angenehmen Duft. Er kann nach Zitrone, Orange oder Pfefferminze, aber auch nach Rose oder Moschus riechen. Blüten und Blätter der Duftgeranie sind essbar und können als Garnitur oder für die Zubereitung von Speisen dienen.

Die Duftgeranien können als üppige, aufrecht wachsende Kübelpflanze oder als Hängepflanze im Balkonkasten oder der Blumenampel gehalten werden.

 

 

 

 

Korallenstrauch

Der äußerst blühfreudige Korallenstrauch ist eine recht anspruchslose Kübelpflanze. Vom Frühsommer bis in den Herbst hinein zeigt der Strauch seine korallen- bis scharlachroten Blüten, die eine schmetterlingsähnliche Form besitzen. Sie locken keine Insekten an, denn in ihrer Heimat werden sie durch Kolibris bestäubt. Sämtliche Pflanzenteile des Korallenstrauchs sind giftig.

Die exotische Pflanze bevorzugt einen vollsonnigen, geschützten Platz auf der Terrasse oder dem Balkon. Zum Herbst hin verliert der Strauch seine Blätter und kann den Winter über an einen kühlen und dunklen Ort gebracht werden.

Prachtkerze

Die Prachtkerze ist ein Nachtkerzengewächs. Sie erreicht Wuchshöhen zwischen 50 cm und 1,5 m und bildet Horste. Die zarten Blüten sind sternförmig und blühen ab Juni den gesamten Sommer und Herbst hindurch. Allerdings blüht jede Einzelblüte gerademal einen Tag lang. Die Blütenfarbe kann weiß, rosa, pink oder zweifarbig sein. Als Winterschutz sollte man im Spätherbst eine Schicht Laub oder Stroh auf die Pflanzenbasis geben.

 

 

 

 

Wachsblume

Ihren Namen Wachsblume oder auch Porzellanblume verdankt die Pflanze ihren filigranen Blüten. Viele Sorten besitzen geruchlose Blüten, manche von ihnen duften leicht nach Karamell oder Zitrone und andere verströmen nachts einen intensiven, süßen Duft. Die pflegeleichte Pflanze ist selbst ohne Blüten äußerst dekorativ.

Kanarischer Hornklee

Diese teppichbildende Kriechpflanze wird mit maximal 20 cm nicht besonders hoch, bildet dafür jedoch bis zu 1 m lange Triebe. Sie fühlt sich auf Balkonen oder in Steingärten besonders wohl. Wie der Name bereits verrät, ist der Kanarische Hornklee auf den Kanaren beheimatet. Die orangen bis roten Schmetterlingsblüten erinnern an Krebsscheren. Sie blühen im Frühjahr und locken zahlreiche Bienen und Hummeln an.

 

 

Exotische Nutzpflanzen