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Exotische Nutzpflanzen für die Gartengestaltung

Immer beliebter werden exotische Nutzpflanzen aus tropischen, subtropischen und mediterranen Ländern im Garten.

Kiwi

Das aus Neuseeland stammende Gewächs wird bei uns vor allem wegen seiner großen dekorativen Blätter als Zierpflanze kultiviert. Der Kletterstrauch bildet meterlange, behaarte Ruten.

Ab dem 3. Standjahr nach der Pflanzung erscheinen relativ große, cremefarbene Blüten. Um Früchte zu erhalten benötigt man ein männliches und ein weibliches Exemplar. An einem warmen, geschützten Ort überstehen sie ohne Weiteres auch unsere kühlen Winter. Da über die großen Blätter viel Feuchtigkeit verdunstet, hat die Kiwipflanze einen hohen Wasserverbrauch.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Feige

Die Feige kommt aus der Familie der Maulbeergewächse. Es gibt sie als Strauch, Baum oder Kletterpflanze. Viele Feigensorten sind durchaus frosthart und überstehen auch kalte Winter.

Die echte Feige wächst als Strauch oder Baum und kann bis zu 10 m hoch werden. Sie blüht drei Mal im Jahr. Nach der Bestäubung entwickeln sich kugelige bis birnenförmige Früchte.

 

Andenbeere

Die Andenbeere wird auch als Kapstachelbeere oder Physalis bezeichnet, wobei sie nicht mit der bei uns heimischen Stachelbeere verwandt ist. Die Früchte sind etwas so groß wie Kirschen und besitzen eine glatte Haut und eine gelbe bis organge Farbe.

Die krautige Pflanze ist normalerweise mehrjährig, wird hierzulande jedoch wegen ihrer Frostempfindlichkeit einjährig kultiviert. Sie kann eine Wuchshöhe bis zu 2 m erreichen. Die Früchte wachsen in der Regel nur in sehr geschützten Lage und in sehr warmen und sonnigen Sommern. Eine Alternative wäre die Anzucht im Gewächshaus.

Aubergine

Die Aubergine wird wegen der Form ihrer Früchte oft auch als Eierfrucht bezeichnet. Sie gehört zu den Nachtschattengewächsen. Die Gemüsepflanze hat einen schönen Wuchs und auffällige Blüten.

Die eiförmigen Früchte können weiß, gelb, hellblau oder dunkelviolett sein.

Auberginen sind mehrjährige Gemüsepflanzen werden hierzulande jedoch in erster Linie einjährig kultiviert, da sie sehr wärmebedürftig sind und bei kalten Temperaturen erfrieren.

Pepino

Die Pepino oder auch Melonenbirne ist ein Nachtschattengewächs. Sie entwickelt kleine süße, saftige Beerenfrüchte, die ähnlich wie Birne oder Melone schmecken. Die mehrjährigen Halbsträucher besitzen einen buschigen Wuchs und können bis zu 1 m hoch werden. Die lila-weißen Blüten sind äußerst dekorativ. Sie können ins Gemüsebeet oder auch in Mischrabatten gepflanzt werden. Selbst in Blumenampeln wirken sie mit ihren hängenden Trieben und den hübschen Blüten und Früchten äußerst attraktiv.

Chinakohl

Der Chinakohl ist auch unter den Namen Japan- oder Selleriekohl bekannt. Die gelbgrünen Blätter besitzen leicht gekrauste Blattrippen. Der Name verrät bereits das Heimatland des Kohls China. Er bevorzugt einen windgeschützten Standort im Halbschatten oder in der Sonne. Die einjährige Pflanze benötigt regelmäßige Wasser- und Düngergabe, denn sie zählt wie die meisten Kohlsorten zu den Starkzehrern.

 

Exotische Zierpflanzen