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Dickblattgewächse
im Überblick:

- Fetthenne
- Hauswurz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dickblattgewächse

Dickblattgewächse sind eine Familie der Steinbrechartigen und etliche Arten können als Zierde im Garten dienen. Sie besitzen fleischige Sprossachsen und dickfleischige Blätter, in denen sie Wasser speichern können. Auf Grund dieser Fähigkeit gehören sie zu den Sukkulenten und gedeihen auch an trockenen, heißen und sehr sonnigen Standorten gut. Ihr Pflegeaufwand ist relativ gering. Eine regelmäßige Wasserversorgung nicht zwingend notwendig.

Die Pflanzen können einjährig, zweijährig oder ausdauernd sein, krautig oder verholzt. Sie sind stets immergrün. Ihre fleischigen Blätter sind in der Regel glattrandig und oft rosettenartig angeordnet. Die Blüten sind meist 5-stahlig und sternförmig. Sie erscheinen häufig in kräftigen Farben.

Nach der Blüte bilden Dickblattgewächse Balgfrüchte aus, die die Samen enthalten.

Diese Gewächse lassen sich am besten durch Stecklinge vermehren. Den Steckling an der Schnittstelle etwas antrocknen lassen und anschließend in Sand stecken. Dieser darf nicht zu feucht gehalten werden, da sonst der Steckling beginnt zu faulen.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Einige Arten werden als Zierpflanze für den Garten oder für Pflanzgefäße kultiviert. Sie sind attraktive Blattschmuckgewächse, die sich sowohl für den Steingarten als auch für eine Dachbegrünung hervorragend eignen. Die niedrigwüchsigen, polsterbildenden Stauden sind schöne immergrüne Bodendecker.

Es gibt Sorten, die als Gewürz- oder Heilpflanze genutzt werden. Von manchen Gewächsen können die Blätter roh oder gegart verzehrt werden.

Arten/ Gattungen

Fetthenne, auch als Sedum oder Mauerpfeffer bekannt, ist eine etwa 500 Arten umfassende Pflanzengattung. Die Blüten sind meist fünfzählig und die Kronblätter gelb, rosa, rötlich oder weiß. Die dickfleischigen Blätter sind glattrandig. Die Fetthenne bildet nach der Blüte Balgfrüchte mit kleinen Samen. Die Pflanze bevorzugt einen trockenen, sonnigen Standort. Sie sind sehr trockenheitsresistent.

Hauswurz ist niedrigwüchsig und bildet durch Ausläufer teppichartige Polster. Die rosettenartig angeordneten, immergrünen Blätter erinnern an die Form einer Artischocke. Die im Sommer erscheinenden Blüten sind eher unscheinbar. Aus ihnen entwickeln sich nach der Blütezeit Früchte mit zahlreichen Samen.

Rosenwurz wird zwischen 10 und 35 cm hoch. Die ab Mai erscheinenden Blüten verströmen einen angenehmen Duft, der an Rosen erinnert. Die fleischigen Blätter sind blaugrün und ganzrandig oder leicht gezähnt. Rosenwurz kann als Heilpflanze verwendet und wie Gemüse zubereitet und verzehrt werden.

Flammendes Käthchen gilt eher als Zimmerpflanze. Die kleinen Einzelblüten stehen in Dolden zusammen und wirken dadurch recht üppig. Die Hauptblütezeit liegt zwischen Februar und Juni.