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Die Bäume und Gehölze
im Überblick:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Walnussbaum 1

 

Bäume

In jeden Garten gehört mindestens ein Baum. Sie bringen eine räumliche Struktur und Farbe in den Garten, sie spenden Schatten und Obstbäume liefern zudem noch wohlschmeckende Früchte.

Neben den eigenen optischen Vorlieben sollte vor dem Kauf und der Pflanzung die endgültige Wuchshöhe und die dadurch entstehenden Schattenverhältnisse ebenso berücksichtigt werden wie die Standortbedingungen, denn ein Baumkauf ist eine lebenslange Investition. Bis ein Baum ausgewachsen ist, vergehen Jahre bis Jahrzehnte.

Beste Pflanzzeit für die meisten Gehölze ist der Herbst. Besonders frostempfindliche Arten oder in sehr rauen Lagen kann man auch im Frühjahr pflanzen. Das Pflanzloch muss ausreichend groß sein und eine Kompostgabe kann den Start für den jungen Baum erleichtern. Im ersten Jahr empfiehlt es sich, den Baum an einem Pfahl zu befestigen, damit er besser anwächst.

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Laubbäume

Laubbäume verlieren im Herbst die im Sommer schattenspendenden Blätter. Dies muss jedoch nicht  von Nachteil sein, denn so gelangt in der kalten und oft auch etwas dunkleren Jahreszeit mehr Licht in den Garten. Der Baum verändert sein Aussehen mit jeder Jahreszeit. Laubbäume lassen sich mit immergrünen Nadelgehölzen wunderbar kombinieren.

Es gibt sie in ganz unterschiedlichen Größen, Blattfarben und -formen, mit Früchten oder Beeren, mit auffälligen Blüten oder farbiger Rinde.

Die Japanische Zierkirsche, der Zierapfel, die Magnolie, der Trompetenbaum und die Scheinakazie schmücken den Garten mit ihren prächtigen Blüten. Eberesche, Weißdorn und Zierapfel bestechen durch ihre schönen Früchte. Wer auf besonders schnell wachsende Bäume Wert legt, sollte sich für Eschenahorn, Birke, Gemeine Esche, Gemeine Traubenkirsche oder Weide entscheiden. Ein besonders schönes und auffallendes Laubwerk haben vor allem Fächerahorn, Blumenesche, Blauglockenbaum, Rostkastanie und Baumhasel. Kleine Trauerweide, Feuerahorn, Gefüllter Weißdorn, Gemeine Esche, Magnolie oder Zierapfel werden nicht ganz so groß und passen deshalb selbst in kleine Stadtgärten.

Obstbäume

Obstbäume gehören ebenfalls zu den laubabwerfenden Bäumen. Sie sind auf Grund ihrer wohlschmeckenden Früchte besonders beliebt. An ihnen wachsen Kernobst, wie Birne oder Apfel, Steinobst, wie Kirsche oder Pfirsich, oder auch Holzschalenfrüchte, wie Walnuss oder Haselnuss.

Damit Obstbäume möglichst ertragsreich bleiben, sollten regelmäßig Schnittmaßnahmen durchgeführt werden.

 

 

 

Bäume (1)

Nadelbäume

Nadelbäume oder Koniferen sind in der Regel immergrüne Bäume. Die Blätter haben sich zu Nadeln umgeformt und sich dadurch widrigen Wetterverhältnissen besser angepasst. Sie sind relativ robust und deshalb auch in deutschen Gärten sehr beliebt.

Das Nadelkleid muss jedoch nicht immer in Grün gehalten sein. Es gibt auch Nadelgehölze mit bläulichen, grauen oder gelben Nadeln. Auch in der Größe und Form können sie sehr variieren.

Die endgültige Höhe des Nadelbaumes muss vor der Pflanzung unbedingt berücksichtigt werden.  Denn es gibt Baumarten, wie die Nordmanntanne oder die Douglasie, die über 40 m hoch werden können. Diese haben nur in sehr großen Gärten Platz. Für kleinere Gärten sind eher der Lebensbaum oder die langsam wachsende Korea-Tanne geeignet. Wer nicht so viel Geduld aufbringen möchte, kann auf schnellwachsende Nadelbäume, wie Atlas-Zeder, Gemeine Fichte oder Bastardzypress zurückgreifen.

 

 

 

Es gibt auch ein paar Koniferen, die ihre Nadeln im Spätherbst abwerfen, wie die Lärche, Goldlärche oder die Sumpfzypresse.

Kiefern und Tanne sind was den Boden anbelangt eher anspruchslos. Goldlärche, Fichte und Wachholder bevorzugen trockene Böden, Lebensbaum verträgt feuchten Boden. Eibe, Gemeiner Wachholder und Gemeine Tanne gedeihen auch gut an einem schattigen Plätzchen im Garten.