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Balkonkästen

Balkonkästen für Haus und Garten - Balkonpflanzen pflegen

Mit Balkonkästen lassen sich Balkone, Terrassen oder Fenster farbenfroh gestalten. Hierfür benötigt man nicht einmal einen Garten. Die meist länglichen Kästen lassen sich mittels einer Aufhängung einfach am Geländer befestigen.

Damit sie nicht abstürzen und niemand zu Schaden kommt, müssen sie sicher montiert werden. Die meisten Aufhängungen sind aus pulverbeschichtetem Flacheisen und lassen sich auf die jeweilige Größe des Balkonkastens einstellen. Je nach Länge des Balkonkastens werden 2 bis 3 Aufhängungen benötigt. Bei sehr langen Kästen u.U. auch mehr. Bedenken Sie, dass ein mit Kies und feuchter Erde befüllter Balkonkasten ein beachtliches Gewicht erreicht.

Die Kästen gibt sie aus Kunstsoff, Ton oder Terrakotta. Der Vorteil bei den Kunststoffkästen liegt vor allem in dem geringen Eigengewicht. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen. Damit genügend Raum für die Wurzeln zur Verfügung steht und die Erde nicht so schnell austrocknet, sollten die Gefäße möglichst breit und tief sein. Da die meisten Balkonpflanzen keine Staunässe vertragen und Blumenzwiebeln faulen könnten, muss man unbedingt auf eine gute Entwässerung sorgen. Die Kästen sollten über Abzugslöcher oder eine eingebaute Drainage verfügen, um stauende Nässe zu verhindern.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Bepflanzung

Bei der Planung der Balkonbepflanzung müssen die Standortvoraussetzungen berücksichtigt werden. Für sonnige Lagen eignen sich u.a. Geranie, Petunie oder Lobelie. Ist der Balkon eher schattig gelegen, sind Fuchsien, Primeln, Fleißiges Lieschen oder Begonien empfehlenswert. Da  die meisten Balkonpflanzen recht empfindliche gegen starken Regen und Wind sind, sollten sie vor extremer Witterung geschützt werden.

Beliebte Frühlingsblumen, denen auch Frost nichts ausmacht, sind Krokusse, Narzissen, Tulpen oder Hyazinthen. Die Zwiebeln müssen entweder bereits im vergangenen Herbst gepflanzt werden oder sie werden vorgezogen gekauft und zu Frühjahrsbeginn eingepflanzt. Auch Hornveilchen oder Stiefmütterchen sind beliebte Balkonpflanzen für den Frühling und Sommer.

Frostempfindliche Blumen sollten entweder erst nach der Frostgefahr, Mitte Mai, gepflanzt werden oder man bringt die Kästen bei niedrigen Temperaturen an einen frostfreien, hellen Ort.

Balkonpflanzen, wie Geranien, Fuchsien und Petunien haben eine besonders lange Blühzeit. Sie blühen vom späten Frühjahr bis in den Herbst hinein, oftmals bis die ersten Fröste kommen.

Für die Herbstbepflanzung sind zahlreiche schmückende Pflanzenarten, wie Chrysanthemen, Herbstastern, Sonnenhut, Fetthenne, Silberblatt, Veronika oder Heidegewächse erhältlich. Achten Sie auf niedrigwüchsige Sorten.

Selbst im Winter muss der Balkonkasten nicht leer stehen. Efeu, Erika, Silberblatt und Zwergnadelgewächse sind winterhart. Liegt der Balkon etwas geschützt, so dass der Balkonkasten nicht durchfriert, können sogar Stiefmütterchen gepflanzt werden.

Sehr schön sieht es aus, wenn Pflanzen mit hängendem Wuchs mit aufrecht wachsenden Pflanzen kombiniert werden.

 

 

 

Pflanzung

Damit die Abzugslöcher nicht durch Erde verstopft werden, kann man sie mit Tonscherben etwas abdecken, so dass ein kleiner Hohlraum darunter entsteht. Auf den Gefäßboden kommt eine Schicht aus Blähton oder Kies.

Die Wurzelballen der Balkonpflanzen sollten vor dem Einpflanzen einige Stunden im Wasser gestanden haben und gut durchfeuchtet sein. Den Kasten zur Hälfte mit Blumenerde füllen, die Balkonpflanzen hineinsetzen und mit der restlichen Blumenerde auffüllen, bis die Wurzeln bedeckt sind. Etwa 3 bis 5 cm Platz sollte bis zum oberen Gefäßrand bleiben, damit später ordentlich bewässert werden kann. Nun die Erde fest andrücken und kräftig gießen, auch in den nächsten Tagen, damit die Pflanzen gut anwurzeln.

Langzeitdünger sorgt für eine gute Grundversorgung mit den wichtigsten Nährstoffen. Während der Blütezeit benötigen die meisten Pflanzen für eine prächtige Blütenfülle zusätzlichen Flüssigdünger.

 

 

 

Pflege

Bei heißer und trockener Witterung müssen Balkonpflanzen regelmäßig gegossen werden, da sie sonst innerhalb weniger Tage vertrocknen könnten. Die beste Zeit zum Gießen ist morgens oder abends, aber niemals in der prallen Mittagssonne, denn sonst kann es zu Verbrennungen an den Pflanzenteilen kommen. Aber auch im Herbst muss bei trockener Witterung und an frostfreien Tagen bewässert werden.

Verwelkte Blütenstände regelmäßig entfernen, um die kräfteraubende Samenbildung zu verhindern und die Blütenneubildung zu fördern.

Einjährige Balkonpflanzen sterben im Herbst ab und können auf dem Kompost entsorgt werden. Nicht winterharte Stauden müssen an einem kühlen, aber frostfreien Ort überwintern. Während der Winterruhe nicht düngen und nur sparsam gießen.