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Amaryllisgewächse
im Überblick:

- Narzisse
- Schneeglöckchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Amaryllisgewächse für den Garten

Amaryllisgewächse sind eine Pflanzenfamilie aus der Ordnung der Spargelartigen. Häufig werden sie auch als Narzissengewächse bezeichnet. Amaryllidoideae, Schmuckliliengewächse und Lauchgewächse sind die drei Unterfamilien. Viele dieser Gewächse sind in den warmgemäßigten und subtropischen Breiten beheimatet und werden als Zierpflanzen gern im Garten verwendet.

Amaryllisgewächse sind ausdauernde, krautige Pflanzen. Sie bilden Zwiebeln, Rhizome oder Knollen als Überdauerungsorgan. Die ganzrandigen Blätter können je nach Sorte immergrün oder laubabwerfend sein. Die Blüten stehen endständig entweder einzeln, meistens jedoch in Dolden oder Scheindolden zusammen. Manche Blütenstände sind auch kugelig oder halbkugelig. Aus den verwelkten Blüten entwickeln sich Kapselfrüchte, die meist ölhaltige Samen enthalten.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Viele Amaryllisgewächse werden wegen ihrer wunderschönen Blüten gern als Schnittblume für die Vase und als Zierpflanze für Gärten oder Parks verwendet. Sie passen gut in Staudenbeete, Blumenrabatten oder den Vorgarten. Kleinwüchsige Arte und vor allem Pflanzen tropischer Herkunft werden gewöhnlich in Töpfen und Kübeln kultiviert.

In manchen Ländern werden Amaryllisgewächse außerdem in der traditionellen Volksmedizin genutzt.

 

Gattungen/ Arten

Die Schmucklilie ist die einzige Gattung in der Unterfamilie Schmuckliliengewächse. Die krautige, ausdauernde Pflanze besitzt Rhizome als Überdauerungsorgan und ist ausschließlich in Südafrika beheimatet. Die einfachen Blätter sind ganzrandig und ungestielt. Die dreizähligen Einzelblüten stehen endständig in Dolden zusammen. Meistens blühen sie in den Farben Blau, Weiß oder Violett. Nach der Blütezeit entwickeln sich dreifächerige Kapselfrüchte, in denen ölhaltige Samen enthalten sind. Die Schmucklilie eignet sich als Zierpflanze, sollte jedoch wegen ihrer Frostempfindlichkeit im Kübel kultiviert werden.  Wegen der  wunderschönen Blüte wird sie gern als Schnittblume verwendet.

Die Gattung Amaryllis gehört zur Unterfamilie Amaryllidoideae. Die Pflanze ist ausdauernde und krautig. Sie besitzt eine Zwiebel als Überdauerungsorgan. An dem kräftigen Stängel befinden sich die auffälligen Blütendolden. Nach der Blütezeit entwickelt sich eine Kapselfrucht mit relativ großen, fleischigen Samen.

 

 

 

Das Schneeglöckchen  ist wohl einer der bekanntesten Frühblüher hierzulande. Die ausdauernde, krautige Pflanze wächst eintriebig aus einer Zwiebel, die im Boden überwintert. Bereits zum Winterende hin erscheinen die kleinen, weißen Blüten. Sie sind trichter- oder glockenförmig und verströmen einen leichten Duft. Nach der Blütezeit zieht die Pflanze die schmal linealen, dunkelgrünen Blätter ein.

Die Narzisse wird oft auch als Osterglocke bezeichnet, weil sie zur Osterzeit blüht. Sie ist krautig und kann Wuchshöhen zwischen 5 und 80 cm erreichen. Die meist gelben Blüten sind zweigeteilt in eine sternförmige Hauptkrone und eine trompeten- bis trichterförmige Nebenkrone.